Nichts zu rütteln für Niklas & Co.

Lokales
Weigendorf
03.07.2015
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Mächtige Kabeltrommeln deuten an, dass sich etwas tut zwischen Weigendorf und Ernhüll. Der Grabenbagger bringt eine neue Stromleitung unter die Erde.

Schon 2014 geplant, arbeitet die Bayernwerk AG jetzt an dieser Verbesserung ihres Netzes. Der Energieversorger investiert dafür 260 000 Euro.

Zu einer Besichtigung kamen Bürgermeister Reiner Pickel sowie die Planer und Techniker auf die Baustelle. Katja Lindner, Leiterin des Netzbaus Weiden, erläuterte das Projekt. "Mit der Verkabelung beugen wir Störanfälligkeiten vor und verbessern die Versorgungssicherheit in Weigendorf und Umgebung", betonte sie.

Erdkabel hätten gegenüber Freileitungen den Vorteil, deutlich weniger witterungsanfällig zu sein. Einige Schäden richtete beispielsweise der Sturm Niklas an. Das werde in Zukunft vermieden. Aufgenommen habe das Bayernwerk die Anregung der Gemeinde, ein Leerrohr für die kommende Breitbandversorgung mit zu verlegen.

Aus der Landschaft verschwinden zwölf Holzmasten, sieben Stahlmasten und 1300 Meter Leiterseil. Ersetzt werden sie durch Mittelspannungskabel auf eine Länge von 2600 Metern und Niederspannungskabel mit 400 Metern. Dazu werden ein Kabelendmast und eine neue Trafostation erstellt. "Die Aufträge werden an regionale Firmen vergeben, hier an die Netzel-Bau GmbH aus Weiden", informierte Lindner.

Deren Chef Alois Rötzer lobte die Arbeit seines Tiefbau-Fachmanns Günther Michl. Bürgermeister Reiner Pickel war von der Verbesserung der Infrastruktur angetan.
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