Weigendorfs ehemaliger Bürgermeister Georg Schmid feiert heute 65. Geburtstag
Aktivist im Unruhestand

Lokales
Weigendorf
05.06.2015
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Die Amtszeit als Bürgermeister ist zwar schon seit einem Jahr vorbei, aber für Georg Schmid gilt weiterhin: aktiv sein zum Wohle der Allgemeinheit. Nach 20 Jahren als Oberhaupt der Drei-Täler-Gemeinde beendete er im Frühjahr 2014 seine Laufbahn im "Haus des Gastes", dem Weigendorfer Rathaus. Heute feiert er bei guter Gesundheit seinen 65. Geburtstag und ist immer noch viel unterwegs.

Ein guter Name

Eigentlich stammt er ja aus Eckertsfeld, der "Dschordsch", wie ihn die Bürger liebevoll nennen. 1972 heiratete er seine Rita und zog nach Högen. Inzwischen sind auch zwei Enkelkinder da. Der engagierte Kommunalpolitiker zog 1978 für die CSU in den Gemeinderat ein, ab 1990 fungierte er als Stellvertreter des damaligen Bürgermeisters Georg Pickel. Als dieser im November 1993 starb, leitete Georg Schmid die Amtsgeschäfte kommissarisch. Im Februar 1994 erkoren ihn die Wähler zum ehrenamtlichen 1. Bürgermeister. Dreimal wählten sie den beliebten Kommunalpolitiker mit über 90 Prozent. Auch bei der Sparkasse machte er sich als Leiter der Filiale Rosenberg einen guten Namen, bis er 2003 schwer erkrankte und nach seiner Genesung den Abschied aus dem Bankgeschäft nahm.

Schmid leitete von 2002 bis 2008 die Verwaltungsgemeinschaft Neukirchen, seit 2002 auch den Wasserzweckverband Bachetsfeld-Gruppe und er saß von 2008 bis 2014 im Kreistag. Ferner kennzeichnet die Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde Pommelsbrunn in Mittelfranken auf dem Schul- und Abwassersektor seine Ära.

In der Gemeinde Weigendorf hat Georg Schmid seine Spuren überall hinterlassen zwischen Högen-, Weigen- und Etzelbach: Besonders die Infrastrukturmaßnahmen lagen ihm am Herzen. Aber auch die drei Brunnen in Weigendorf, Haunritz und Högen hat er mit initiiert. Den Sportheimbau mit Grunderwerb der SpVgg Weigendorf, der er als alter Fußballer stets verbunden blieb, hat er abgeschlossen, das Dorfzentrum Weigendorf mit Drei-Täler-Brunnen, Flurneuordnung mit Dorferneuerung und mehr gehen auf sein Konto. Nebenbei sanken sogar die Schulden.

Positiver Stempel

Ob als Seniorenbeauftragter oder in seinen vielen Vereinsfunktionen - Georg Schmid hat der Gemeinde seinen positiven Stempel aufgedrückt. Die Kommunale Verdienstmedaille konnte seine Verdienste nur ansatzweise würdigen. Sicher ist aber eines: Georg Schmid, der geborene Aktivist, gibt auch im Alter im positiven Sinne keine Ruhe. Dazu liegt ihm Weigendorf viel zu sehr am Herzen. Und das beweist er immer noch als Chef des Wasserzweckverbandes der Bachetsfeld-Gruppe.
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