Spielvereinigung Weigendorf zieht Bilanz
Kreisklasse bleibt das Ziel

Sport
Weigendorf
06.08.2016
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Florierende Jugendarbeit, solide Finanzen und ein reges gesellschaftliches Leben zeichnet die Spielvereinigung Weigendorf aus. Wunschlos glücklich sind die Fußballer aber noch nicht.

Zur Bilanz traf sich der harte Kern des größten Vereins der Gemeinde im Sportheim am Hellberg. Sportliches Ziel bleibt der Wiederaufstieg in die Kreisklasse.

Der erste Anlauf dazu ist in der vergangenen Saison misslungen, stellte Vorsitzender Marco Schwab in seinem Bericht fest. Der große Spielbetrieb vieler Mannschaften, vor allem im Jugendbereich, sei gut organisiert gewesen. Die Sparten Skigymnastik und Kindertanzgarde ergänzten das Angebot. Unter 420 Mitgliedern seien 109 Kinder und Jugendliche.

Mähroboter zurückgestellt


Gesellschaftlich biete die SpVgg im Lauf des Jahres eine Reihe beliebter Veranstaltungen an, die teils sportliches Vergnügen bereiteten und im Pfingstturnier ihren Höhepunkt fanden. Den Kauf eines Mähroboters habe der Verein bis 2017 zurückgestellt. Schwabs Dank galt allen Sponsoren, Unterstützern und der aufgeschlossenen Gemeinde.

Über die Finanzen berichteten Kassier Thomas Schmid und seine Vertreterin Sandra Rösel. Der Verein stehe auf einer guten finanziellen Basis und werde auch künftig seinen Verpflichtungen nachkommen, versicherten sie.

Anschließend berichteten die einzelnen Spartenleiter über ihre Mannschaften. Klaus Pickel vertrat Bernd Fischer im Namen der immer noch sehr rührigen Alten Herren. "Nachwuchs" wäre aber willkommen.

Für die 1. und 2. Mannschaft der Fußballer sprach Jörg Kreußel von einer durchwachsenen Saison. Eine Zäsur stelle der Abschied von Trainer Frank Saupe dar, dem Tobias Meyer nachfolgt. Für die sieben Jugendmannschaften aller Altersklassen, zum großen Teil in Spielgemeinschaften aufgestellt, berichteten die Spielleiter. Am erfolgreichsten war die B-Jugend, die als Tabellenzweite den Aufstieg in die Kreisklasse schaffte. Gesamtjugendleiter Walter Gräf bat um weitere Unterstützung als Trainer und Betreuer. Etliche aktive Spieler hätten sich bereits gefunden.

Bürgermeister Reiner Pickel, früher selbst Spieler und Vorsitzender, freute sich über die positiven Berichte und war stolz auf die SpVgg: "Der Verein ist eine angesehene Größe im Vereinsleben, sportlich gut vertreten und durch die bestens gepflegte Anlage weitum bekannt."

Satzung präzisiert


Vorsitzender Schwab informierte über eine Änderung der Satzung. Die Vorschrift für die Vergütung an Vorstandsmitglieder und Funktionäre müsse wegen steuerlicher Änderungen genauer gefasst werden. Den einstimmigen Beschluss dazu gab der neue Schriftführer Peter Renner, wie auch den sonstigen Verlauf, gleich in den Computer ein.
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