Adventfeier der Gemeinde Weigendorf für ihre älteren Bürger
Krisen machen nachdenklich

Bunt zusammengewürfelt vom Alter her, trat der Spontanchor auf. Mit seinen Spirituals zur Gitarrenbegleitung bereicherte er die Adventsfeier der Gemeinde Weigendorf für ihre Senioren. Bild: fm
Vermischtes
Weigendorf
19.12.2015
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Klänge zur Vorweihnachtszeit von heimischen Chören und einer Akkordeongruppe bescherten den Senioren aus den sechs Orten der Gemeinde Weigendorf einige besinnliche und unterhaltsame Stunden.

Haunritz. Wer wollte und konnte, fand sich im weihnachtlich geschmückten Saal des Gasthofs Alter Fritz zur gemeinsamen Adventsfeier ein. Die Akkordeongruppe von Birgit Bundil bereitete mit einem Potpourri von weihnachtlichen Weisen die richtige Stimmung, die sich bei Liedern des Männerchors aus der Waldlermesse fortsetzte. Schanna Ibler leitete die Sänger.

Bürgermeister Reiner Pickel riet zum Nachdenken über die Veränderungen, hervorgerufen durch die Krisen in der Welt. Man müsse aufeinander zugehen, im Vertrauen gemeinsam die Zukunft gestalten. Die Feier solle die Kontakte pflegen mit Erinnerungen und Erlebnissen.

Das hatte Pfarrer Roland Klein, auch in Vertretung des evangelischen Geistlichen Markus Vedder, bei den unruhigen Zeiten im Visier. Christen könnten eine Antwort im Glauben finden. Die kommende Sternsingeraktion biete mit ihrem Motto "Respekt für dich, mich und andere" eine gute Einstellung zum Leben.

Die Geschichte der beiden Engelchen, die auf der Erde nach guten Taten suchten, sie in Form kleiner Federchen einsammelten und dem Jesuskind als Geschenk bringen wollten, erzählte Rosa Pickel.

Mit Akkordeonbegleitung ging das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern gleich besser. Der Männerchor erfreute nochmals mit bekannten Liedern, bevor Rosa Pickel zwei heitere Episoden zum Besten gab.

Während des festlichen Teils wuchs der Appetit auf die Kaffeepause. Dazu hatten die Frauen der Gemeinderäte eine Auswahl an Kuchen gebacken. Dabei nahm die Unterhaltung an den Tischen zu und wurde erst wieder unterbrochen, als der Spontanchor von Kindern aufwärts über Jugendliche bis zu Erwachsenen auf die Bühne ging.

Melanie Schmidt hatte einige Spirituals in fremden Sprachen einstudiert. Zur Gitarrenbegleitung gingen sie gleich ins Ohr. Der Bürgermeister dankte zum Abschluss allen Mitwirkenden und hoffte auf ein Wiedersehen in einem Jahr.
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