Dienstversammlung der Feuerwehr Haunritz-Högen
Weitere Unterstützung zugesagt

25 Jahre Dienst bei der Feuerwehr verdienen Anerkennung. Von links Kreisbrandmeister Christian Meyer, Bürgermeister Reiner Pickel, der Jubilar Bernd Arnold, Kreisbrandrat Fredi Weiß, Kreisbrandinspektor Peter Deiml, Kommandant Michael Pirner und Vorsitzender Jörg Herrmann. Bild: fm
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Weigendorf
16.01.2016
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Wer hilft, wenn Bäume auf Straßen fallen oder Keller voll Wasser laufen - natürlich die Feuerwehr. Unzählige Freiwillige sind hier wie bei Bränden und Unfällen zur Stelle. Die Dienste sind eigentlich unbezahlbar, wie Kreisbrandrat Fredi Weiß als Gast der Feuerwehr Haunritz-Högen informierte. Sie hat einiges vor, um hilfsbereit zu bleiben.

Högen. Beim Dorfwirt herrschte zur Jahresversammlung das Blau der Uniformen vor. Im Vereinsteil überließ Vorsitzender Jörg Herrmann den Rückblick seinem Schriftführer und ging mehr auf die Zukunft ein. So steht vom 10. bis 13. Mai 2018 ein Jubiläum an, für das ein Festausschuss gebildet wurde. An das Gerätehaus wird ein Anbau geplant, der bis dahin fertig sein soll.

Im bald 40 Jahre alten Gebäude fehlen WCs sowie Werkstatt- und Lagerräume. Die Ergänzung in Holzbauweise ermöglicht zur Kostenminderung viel Eigenleistung. Mit Vorarbeiten geht es schon heuer los. Termine sind das Bockbierfest am 20. Februar, eine Brauereibesichtigung, der Vatertag, Kameradschaftstreffen und Wanderungen.

Schriftführer Bernd Arnold erinnerte an fünf Ausschusssitzungen. So war das Bockbierfest wieder ein voller Erfolg, intern traf man sich zum Vatertagsfrühschoppen, Vereinsabenden und Wanderungen. Zu einer Reihe "runder" Geburtstage wurde gratuliert. Mit 35 aktiven, 39 passiven und acht Ehrenmitgliedern ist man gut vertreten. Kassier Peter Herrmann verwies auf eine zufriedenstellende Finanzlage. Ihm bescheinigten die Kassenprüfer Kevin Haas und Gerd Bergmann tadellose Arbeit.

15 Übungen absolviert


Die übliche Dienstversammlung eröffnete Bürgermeister Reiner Pickel mit dem Lob für das Ehrenamt und den Zuwachs an jungen Leuten. Kommandant Michael Pirner nannte dafür 15 Übungen im theoretischen, praktischen und Funkbereich sowie den Besuch von Lehrgängen, die zeitraubende MTA-Grundausbildung und die Leistungsprüfung. Die Wehr wurde zu neun Einsätzen für technische Hilfe gerufen. Die Berichte griff KBR Fredi Weiß mit der Anerkennung der Hilfeleistungen und der Zusammenarbeit mit der Gemeinde auf. Ebenso lobte er die vielfältige Ausbildung als Grundlage der Einsatzbereitschaft. Wie wichtig die vielen Wehren im Landkreis mit ihrem ehrenamtlichen Engagement sind, ergab eine Studie. Würden diese fehlen, müsste der Staat etwa sieben Berufsfeuerwehren vorhalten mit einem immensen Aufwand im zweistelligen Millionenbereich.

Die langjährige Dienstzeit war ebenso zu würdigen wie die erfolgreichen Prüfungen. Mit dem silbernen Ehrenzeichen würdigten KBI Peter Deiml und KBM Christian Meyer die 25 Dienstjahre von Bernd Arnold. Bei der Leistungsprüfung erreichten die Stufe 5 Michael Pirner und Thomas Steger, die Stufe 3 Johannes Kempf, die Stufe 2 Jörg Herrmann, Bernd Schramm und Thomas Müller, die Stufe 1 Tobias, Michael und Simon Heldrich, Kevin Haas und Christoph Sperber. Die Teilnahme am Schulungskurs für MTA mit 50 Stunden Unterricht wurde Kevin Haas, Christoph Sperber, Dominik Herrmann, Tobias Luber und den Heldrich-Brüdern Tobias, Michael und Simon bestätigt.

Neue Sirene kommt


Am Ende äußerte sich der Bürgermeister zur Sirenenaufstellung. Die Verzögerung führte er sowohl auf den Mast als auch auf die Prüfung, ob Überholung oder Neuanschaffung, zurück. Jetzt im Frühjahr wird die neue Sirene vom Bauhof aufgestellt. Mit dem Dank für die reibungslose Zusammenarbeit von Gemeinde und Wehr verband er die Zusage weiterer Unterstützung.
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