Fossiliensuche im Ferienprogramm
Ice Age zum Anfassen

Mühsames Graben und Klopfen gehört dazu, wenn man ein Fossil im Steinhaufen finden will. Bild: fm
Vermischtes
Weigendorf
05.09.2016
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Er ist 60 000 Jahre alt, der Backenzahn eines Neandertalers. Das Prunkstück der Ausstellung im Urzeitmuseum wird eingerahmt von vielen Relikten aus den früheren Jahrtausenden.

Hartmannshof/Weigendorf. Gefunden wurden sie in einer verschütteten Höhle im Steinbruch über dem Ort sowie in und unter den Feldern und Böden der Kleinregion. Die Ausstellung, durch die Museumskurator Werner Sörgel mit fundierten Erklärungen führt, ist allemal einen Besuch wert.

Im Ferienprogramm der Gemeinden Pommelsbrunn und Weigendorf haben die Museumsbesuche ihren festen Platz. Dazu kam jeweils der Anreiz zur eigenen Fossiliensuche, denn in den Kalkschichten des Jura, der hier kommerziell abgebaut wird, schlummern wahrscheinlich noch Tausende der Versteinerungen damals ausgestorbener Kleintiere. So marschierte die Gruppe von etwa 30 Erwachsenen und Kindern nach der Museumsführung zu einem Steinhaufen im Bruchgebiet.

Ausgestattet mit Hammer und Schutzbrille, wurden die Brocken beklopft, um an das Innenleben in Form der Versteinerungen zu kommen. Immer wieder gab es begeisterte Rufe, wenn ein kreisförmiges Fossil gefunden war. Es war eine Geduldsarbeit, doch der Drang nach einem Andenken an die Vorzeit war stark. Ob Groß oder Klein, alles kauerte sich zum Klopfen hin. So wuchs schnell die Sammlung an, die man nach Hause mitnehmen konnte.
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