Hauptversammlung der Reservistenkameradschaft Haunritz-Högen
Mahnung zum Frieden als Aufgabe

Vermischtes
Weigendorf
02.03.2016
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Traditionen haben ihre Berechtigung; vor allem, wenn sie durch die Erinnerung an die Opfer der Kriege eine Mahnung zum Frieden in sich tragen. So versteht die Soldaten- und Reservistenkameradschaft Haunritz-Högen ihren Vereinszweck und hält sich daran.

Haunritz. Im Vereinslokal Alter Fritz hieß Vorsitzender Gerhard Windisch die Kameraden zur Hauptversammlung willkommen. Er verwies auf den Jahresablauf 2015, dessen Veranstaltungen auch heuer wieder auf dem Programm stehen. Zudem ist eine Fahrt aus Anlass des 60-jährigen Bundeswehrjubiläums zum Luftwaffenstützpunkt Neuburg/Donau mit einer Flugschau vorgesehen.

Schriftführer Albert Grötsch zählte die Ereignisse auf, die beim Zitieren des Protokolls der letzten Jahresversammlung begannen. Die Kreisversammlung wurde besucht, ebenso das Kreispokalschießen der Kameradschaften. Ein Höhepunkt war die Tagesfahrt nach Stammheim mit Besuch des dortigen Militär- und Zeitgeschichtsmuseums. Dem gemeinsamen Kameradschaftsabend ging eine Besprechung mit dem Nachbarverein Weigendorf voraus. Die Feier des Volkstrauertags wurde beim Ehrenmal in Hartmannshof würdig mitgestaltet. Wie seit vielen Jahren war man mit der Kriegsgräbersammlung unterwegs und konnte einen stattlichen Betrag an den Volksbund weitergeben. Zum Jahreslauf gehörten auch Gratulationen zu vielen Geburtstagen. Für die Finanzen ist Robert Haas zuständig, der über eine zufriedenstellende Lage berichtete. Die Kassenprüfer Rudi Herrmann und Siegfried Sörgel bestätigten die Ordnungsmäßigkeit.

Die Berichte hatte Bürgermeister Reiner Pickel aufmerksam verfolgt. Er lobte diese Aktivitäten sowie den Zusammenhalt im Verein. "Die Sammlung für die Kriegsgräber verdient Anerkennung." Bezirks- und Kreisvorsitzender Horst Embacher dankte ebenfalls für das Engagement, appellierte aber an den Verein, neue Mitglieder zu werben. "Die Zusammenarbeit der beiden gemeindlichen Kameradschaften klappt ausgezeichnet und wird angenommen." Er lud zur Kreisversammlung in Kauerhof und zur Bezirksversammlung in Sorghof ein. Bei dieser ist eine Besichtigung des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr geplant.

Das gute Ergebnis bei der Sammlung ist den persönlichen Besuchen zu verdanken, erklärte Embacher. "Die Reservistenversammlungen halten den Kontakt mit der Bundeswehr etwas aufrecht. Deren neue Struktur ist gewöhnungsbedürftig; auch fehlt jetzt der Zugang von Reservisten für die Vereine."

Gerhard Windisch sprach das 125-jährige Jubiläum in 2017 an. Gefeiert werden soll es in kleinem Rahmen mit einem Festabend im Vereinslokal am 11. Juni. Dazu soll noch ein Gottesdienst mit Gedenken an die Opfer der Kriege kommen. Anregungen werden aber gerne geprüft.
Die Reservistenversammlungen halten den Kontakt mit der Bundeswehr etwas aufrecht. Deren neue Struktur ist gewöhnungsbedürftig; auch fehlt jetzt der Zugang von Reservisten für die Vereine.Horst Embacher, Bezirks- und Kreisvorsitzender
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