Hirtentag in Hersbruck ein Zuschauermagnet
Kunsthandwerk, Musik und Peitschenknall

Hermann Schmitt legte sich zwischen die beiden ungarischen Peitschenkünstler auf die Straße. Bild: fm
Vermischtes
Weigendorf
09.01.2016
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Das einmalige Schauspiel des "Peitschenpatschens" beim Hirtentag zog am Dreikönigstag wieder viele Zuschauer zum Deutschen Hirtenmuseum. Exotisch gekleidete ungarische Gäste zeigten Kunststücke mit ihrer verfeinerten Technik.

Hersbruck. Auf den "Obersten", früher das höchste Hirtenfest, lassen die Hersbrucker nichts kommen. So lobte Bürgermeister Robert Ilg die Tradition, die mit dem "Patschen" der langen Peitschenschnüre durch Hermann Schmitt und Thomas Geiger lautstark angekündigt wurde.

Auch die Alfelder Musikanten boten vor dem Fachwerkbau musikalische Genüsse, bis sich die ungarischen Hirten mit ihren verwegenen Peitschenkünsten wieder Platz verschafften. Die Verschnaufpausen füllten Robert Vogel mit seinem "Vogelhorn" und alpenländischen Alphornklängen, die Erbsenbodenmusikanten sowie Alexander Remde mit dem Dudelsack.

Drinnen im Museum, im Innenhof und der Scheune bummelten die Besucher von einem Stand zum nächsten. Angeboten wurde vieles, was der Mensch nicht unbedingt braucht, aber doch gerne um sich hat. Kunsthandwerker boten Schmückendes für Haus und Zimmer, dazu gesellten sich Kosmetik- und Bio-Erzeugnisse sowie warme Schafwollartikel. Es war nichts von der Stange, sondern es gab lauter Unikate für den persönlichen Geschmack. Wer wollte, durfte auch zusehen, wie ein Korb geflochten, Schmuck gemacht oder filigrane Deckchen geklöppelt wurden.

Deftigen Bauerntopf, Hirtenpunsch oder Kuchen zum Kaffee bot das Museumsteam mit Ingrid Pflaum an der Spitze an. Diese Genüsse rundeten das Erlebnis eines unterhaltsamen Dreikönigstags für die vielen Besucher ab.
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