Kathreintanz in Hohenstadt
Letzte Runde

Christa Nürnberger (links) und Tanzpartnerin Christa Bub hatten, wie viele andere auch, eine Menge Spaß beim Kathreintanz. Bild: hmd
Vermischtes
Weigendorf
25.11.2016
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Kathrein hat den Tanz eingestellt. Benannt ist dieses Fest im Markgrafensaal nach dem Namenstag der Heiligen Katharina am 25. November. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, vor der staaden Zeit noch einmal so richtig abzutanzen.

Hohenstadt/Weigendorf. Immer mitten unter ihnen war die Initiatorin des Festes, Christa Nürnberger, anzutreffen.

Schon seit vielen Jahren setzt sich die Hohenstädterin für Veranstaltungen und Kurse zum Thema Volkstanz ein, auch an der Seite von Tanzmeister Helmut Sonntag und dessen Ehefrau Gerdi, die beide wieder mit der Leitung des Abends betraut waren. Nach der großen Einführungs-Polonäse und den ersten Walzern ging es dann zur (Volkstanz-)Sache. Nicht nur Grundtänze wie Zwiefacher, Schottisch, Polka und Dreher wurden an die Tafel geschrieben, sondern auch Figurentänze mit so eigenartigen Namen wie Schlamperer, Kirmstrick, Woaf, Fuchsschwanz, Hans bleib do und Kikeriki. Oft bildete sich vorher ein großer Kreis um das Ehepaar Sonntag, das gerne die komplizierten Figuren-Abläufe darstellte, bevor sich jedermann drehend, wirbelnd, hüpfend und stampfend ins Tanzgeschehen einreihte.

Das Vorurteil, dass Männer nicht gerne tanzen, wurde an diesem Abend widerlegt und welche Dame trotzdem keinen Partner fand, hatte in der Tischnachbarin Ersatz. Die Paare, meist in Tracht erschienen, hüpften oder drehten gekonnt rechts und links herum, wie zum Beispiel beim "Hoderlump". Für Schwung sorgten auf der Bühne die Regensburger Wirtshaus-Musikanten.
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