Kleines Malheur beim Kirwabaumaufstellen bleibt ohne Auswirkung
Schwalbe jagt Schrecken ein

Beim Baumaufstellen ließen sich die Burschen auch von einer gebrochenen Schwalbe nur kurz aufhalten. Bilder: fm (2)
Vermischtes
Weigendorf
20.07.2016
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Manche spekulierten, für das strahlende Kirwawetter habe Seniorchef Gerhard vom Landgasthof Zum Bayerischen Johann seine guten Beziehungen nach oben spielen lassen. Aber da am Wochenende nicht nur das Kirwa-Dreigestirn Oed, Ernhüll und Weigendorf sein Fest feierte, waren wohl auch andere beteiligt.

Oed/Ernhüll/Weigendorf. Während das Brauchtum in Oed seine Bühne hatte, lief der kirchliche Teil in Ernhüll ab. Eine stolze Fichte brachten die Kirwaburschen aus dem Wald von Günther Niebler nach Oed, wo sie den letzten Schliff mit Schnitzereien und Girlanden bekam. Das Aufstellen der gut 31 Meter Langholz dirigierte Marco Brunner. Die Schrecksekunde, als eine Schwalbe brach, war rasch überwunden. Mit viel "Hauruck" wurde das Werk zu Ende gebracht.

Das Baum-Bewacherteam fand sich am Sonntagmorgen mit der ganzen Schar der Kirwapaare in Ernhüll zum Festgottesdienst ein. Wie gewohnt umrahmten der Posaunenchor Kirchenreinbach mit Claudia Vogel und der Kirchenchor Ernhüll die von Pfarrer Markus Vedder gehaltene Feier. Der anschließende Frühschoppen des Kirchenvorstands durfte nicht fehlen. In Oed lockte die fröhliche Musik der Feuerwehrkapelle Happurg die Gäste ins Gasthaus und den Biergarten.

Ganze Zuschauertrauben warteten am Nachmittag auf das Baumaustanzen mit den Bergwald-Musikanten. Der etwas grobkörnige Tanzboden im Wiesengrund lädierte wohl manchen Schuhe, was aber dem Elan der 20 Paare keinen Abbruch tat. Als dann der Wecker klingelte, hatte Jessica Pickel den Kirwastrauß in Händen und wurde mit ihrem Partner Thomas Lukes zum Oberkirwapaar gekrönt. Die folgende Kletterpartie über die schwankende Leiter meisterten beide. Krügl und Tuch waren zur Ehrenrunde bereit.
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