Trommelkonzert in der Grundschule mit der Gruppe Ben Argandona
Laute Schläge lassen Hallenboden zittern

Ben Argandona mit seinen Musikerkollegen in vollem Trommeleinsatz. Den Grundschülern und Gästen gefiel dieser rhythmische, bewegungsreiche Nachmittag. Bild: fm
Vermischtes
Weigendorf
19.04.2016
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Pommelsbrunn. "Auf die Trommel - fertig - los", dazu ließen sich die knapp 190 Schüler der Grundschule Pommelsbrunn mit Weigendorf nicht lange bitten. Dem frühen Unterricht folgte am Nachmittag für Angehörige und Freunde ein Konzert besonderer Art.

Seit der Urzeit


Trommeln fasziniert schon seit Urzeiten die Menschen. Zunächst ein Nachrichtenmittel, gehen die Schwingungen als Rhythmusgeber unmittelbar ins musikalische Gefühl, davon ist die Gruppe "Ben Argandona Trommelwelt" überzeugt. Sie hat das gemeinsame Trommeln von Kindern und Jugendlichen zur Perfektion entwickelt. Damit verbunden ist Gesang und Tanz, eingepackt in eine Abenteuerreise um die Welt. Der Förderverein hat zusammen mit dem Elternbeirat und der Schulleitung diesen unvergesslichen Schultag möglich gemacht. Ziel dabei ist das aktive Mitmachen der Kinder mit Spaß und Interesse, eine bessere Bewegungskoordination, Konzentrationsfähigkeit und das Gruppenerlebnis.

Die Turnhalle füllte sich mit der großen Kinderschar, am Boden sitzend und eingerahmt von Eltern und Angehörigen. Rektorin Angela Herger hieß alle willkommen und freute sich über das besondere Erlebnis. Ihr Dank galt dem Förderverein für den finanziellen Beitrag und dem Elternbeirat für Getränke und Snacks. Ben Argandona auf dem Podest war der Vortrommler und Moderator, der unter teilweiser Musikbegleitung vom Band mit flapsigen Kommandos und ausdrucksstarken Gesten die Schüler im Griff hatte. Mehr als einmal zitterte der Hallenboden wenn alle mit voller Pulle und in (fast immer) gleichem Rhythmus die afrikanischen Djembe-Trommeln zum mächtigen Klangkörper machten.

Springende Kängurus


Doch es gab auch sanfte Töne, je nach dem Ausdruck für die Menschen und Tiere, denen man auf der Abenteuerreise um die Welt begegnete. Denn dem Start mit dem Lied "Hallo Freunde" in verschiedenen Sprachen folgte eine bunte Palette von Begegnungen in fernen Landen. Das Springen der Kängurus machte eine Gruppe mit, eine andere den Besuch in China mit den Pandabären und den dort üblichen Verneigungen. Afrika lieferte mit dem Stampfen der Elefanten im Urwald und als Gegenpol dem Trippeln der Erdmännchen sowie den Affenfamilien reichen Bewegungs- und Trommeleinsatz. Und über den Ozean ging es nach Amerika zu den Cherokee-Indianern, wo deren Totemtanz nach der Jagd einen tobenden Trommelwirbel mit Geheul auslöste. Die Zuschauer kamen nicht ungeschoren davon und konnten in einem Kurzkurs mit Fingerübungen ihre Konzentrationsfähigkeit üben.
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