Versammlung des Diakonievereins
Umzug und Wahl gelungen

Der neue Vorstand mit (von links) Gerhard Durst, Johannes Schroll und Georg Pilhofer. Bild: fm
Vermischtes
Weigendorf
12.11.2016
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Der Diakonieverein für die vier Orte Eschenbach, Hirschbach, Hohenstadt und Pommelsbrunn hat ein ereignisreiches Jahr hinter sich. Galt es doch, den Umzug vom Badhaus Pommelsbrunn in die Seniorenresidenz am Markgrafenpark Hohenstadt neben dem laufenden Betrieb zu bewältigen.

Hohenstadt. Im Aufenthaltsraum der Diakonie, die das Erdgeschoss der Residenz erworben hat, fanden sich zur Jahreshauptversammlung neben dem Vorstand viele Mitglieder ein. Der helle Saal gehört zum Ensemble, das den Empfang, die Personal- und Diensträume und eine Küche umfasst.

Fachlich und menschlich


Der kommissarische Leiter, Pfarrer Gerhard Durst, hieß alle willkommen. Den Berichten vorgeschaltet war eine ökumenische Andacht mit Pfarrer Roland Klein. Das Heinrich-Böll-Wort von der "Barmherzigkeit, Kern der christlichen Botschaft" sei hier verwirklicht und werde von den Schwestern fachlich und menschlich ausgeübt. Mit Fürbitten wurde der Segen Gottes erbeten. Vom Nachbarverband Altdorf-Hersbruck-Neumarkt richtete Diakon Detlef Edelmann die Glückwünsche zur neuen Station aus und dankte den Mitgliedern für ihre Treue sowie dem Personal für seinen Einsatz.

Eschenbachs Pfarrer Gerhard Durst bestätigte die Aufgabe der Unterstützung pflegebedürftiger Menschen im Gemeindebereich. Die zukunftsweisende Investition sei notwendig gewesen. Man hat dies im Team mit dem Ausschuss geschultert, um das Angebot auf die Residenz zu erweitern. Hauptaufgabe bleibe aber der ambulante Dienst bei den Menschen draußen.

Die Räume im Badhaus sind an eine Naturheilpraxis vermietet, also auch medizinnah. Der Umzug wurde im Juli organisiert. "Jetzt steht eine Top-Ausrüstung mit neuester Technik und Medienausstattung zur Verfügung", betonte Durst. Der Saal eignet sich für Veranstaltungen aller Art und steht auch anderen Interessenten zur Verfügung. Pfarrer Georg Pilhofer aus Hohenstadt freute sich über den gelungenen Anfang hier und die Annahme des Raumangebots. Er vergaß auch Pfarrer Johannes Lösche nicht, der viel für die Diakonie getan hatte.

Die Stationsleiterin Manuela Benisch gab einen kurzen Rückblick über die pflegerische Arbeit und den zusätzlichen Bedarf beim Umzug. "Mit dem betreuten Wohnen für 85 Appartements ist eine große Verantwortung verbunden." Durch die bessere Lage am stark frequentierten Einkaufszentrum PEZ stieg die Zahl der Beratungen. Die Hausleitung hat Christine Pickel als Ansprechpartnerin für alle Anfragen und die Organisation übernommen. Weiter ist sie für das Begleitprogramm wie Gymnastik, Stricken, Musik oder Basteln zuständig. "Der Saal eignet sich sehr gut dafür", sagte sie. Damit die Mitglieder selbst sehen können, wie die neue Station aussieht, wurde zu einem Rundgang eingeladen.

Die Vereinsversammlung ging dann mit dem Kassenbericht von Georg Mertel weiter. Er verwies auf die drei Säulen Verein, Hauspflege und feste Station hier. Der Verein habe eine gesunde finanzielle Basis und sei mit 346 Mitgliedern weit verbreitet. Der Kassier dankte auch für die Unterstützung durch Präparant Martin Pflaumer und die Schwestern.

Neuer Vorsitzender


Da der frühere Vorsitzende Pfarrer Steffen Weske durch Wegzug vorzeitig ausschied, führte anschließend der 2. Vorsitzende, Pfarrer Gerhard Durst, kommissarisch die Geschäfte. Bis zu den turnusgemäßen Neuwahlen ist aber ein Vorsitzender zu wählen. Vorgeschlagen wurde Gerhard Durst, den die versammelten Mitglieder auch einstimmig wählten. Als 2. Vorsitzender wurde Pfarrer Georg Pilhofer (Hohenstadt) und als weiterer Vertreter Pfarrer Johannes Schroll (Pommelsbrunn) von der Versammlung bestimmt.
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