Kein Sprung ins kalte Wasser
Badefreuden wieder gesichert

Bürgermeister Ludwig Biller (links) informierte sich bei Bademeister Martin Spitzer über die Neuerungen. Bild: baw
Freizeit
Weiherhammer
13.09.2016
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Auch wenn das Ferienwetter bei manchen Sehnsüchte nach dem Hallenbad geweckt haben dürfte, werden sie froh sein, dass geschlossen war. Denn die Gemeinde nutzte die Zeit, um für den Winter wohlige Wärme im Becken zu schaffen.

Damit die Badegäste nicht einmal im kalten Wasser ihre Runden drehen müssen, haben Techniker einen Austausch am mit Erdgas betriebenen Blockheizkraftwerk vorgenommen, das auch schon zwölf Jahre auf dem Buckel hat. Sie tauschten drei Module aus. Die alten waren 90 000 Stunden in Betrieb.

Dies ist vergleichbar mit einer Fahrleistung von 5,5 Millionen Kilometern bei einem Auto. Mit dem Blockheizkraftwerk wird Strom erzeugt und als Nebenprodukt Wärme. Das Kraftwerk ist jährlich 7200 Stunden in Betrieb und leistet pro Stunde 16,5 Kilowatt. Pro Monat wird dadurch für rund 2000 Euro Strom erzeugt. Das deckt den Eigenverbrauch des Bades.

Auch die Wärme wird selbst verbraucht. Bademeister Martin Spitzer arbeitete beim Ausbau mit. Die Kosten für diese Maßnahme belaufen sich auf rund 70 000 Euro. Bürgermeister Ludwig Biller dankte dem Personal für die Arbeit.

Schon in den Herbstferien gehen die Erneuerungsarbeiten im Hallenbad weiter. Dann soll die hintere Fensterfront erneuert werden. Einschränkungen des Badebetriebs sind jedoch nicht zu erwarten. Das Hallenbad ist ab 19. September wieder geöffnet.
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