Im Innovision Center
Big Party Orchester gibt mitreißendes Konzert

Andrea Marie und Jake Voth hatten allen Grund sich anzuschmachten. Beider Stimmen sind eine Wucht. Bild: gag
Kultur
Weiherhammer
31.03.2016
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"Es macht so wahnsinnig Spaß, das zu singen!" Enthusiastisch holte Sänger Jake Voth tief Luft nach dem Titel "Music" von John Miles. Das Publikum hatte es ebenfalls gespürt, hatte mit Gänsehaut laut mitgesungen.

Mitreißend war auch der restliche Abend des "Big Party Orchesters" mit Sängerin Andrea Marie im Innovision Center der BHS. Das Beste aus vier Jahrzehnten Rock, Pop, Schlager, Musical hatte die Truppe angekündigt. Doch auch eigene Hits aus ihrer neuen CD "Never get me back" oder stimmgewaltige Balladen lockten das Publikum ziemlich schnell aus der Reserve.

Andrea Marie begann in edlen Hotpants mit dem grandiosen Bond-Song "Skyfall", schmetterte in Jeans "She works hard for the money" von Donna Summer und gab im Dirndl ein Bekenntnis zu "Fürstenfeld" von STS ab. Ihre Backgroundfrauen Julia und Rosalina sowie das Bühnenballett verliehen jedem Song einen besonderen Rahmen.

Souverän unterstützten die neun "gutaussehenden Musiker" ihre Frontfrau, darunter Gitarrist Alexander Nickl, Philipp Zimmermann am Bass oder die King-Size-Importe Markus und Peter König.

Andrea Maries Bühnenpartner in diesem Jahr ist der Schwabe Jake Voth, der mit Rastalocken, schickem Anzug, Hammerstimme und unzähmbarem Temperament die perfekte Ergänzung ist. Mit "Rosanna" von Toto stellte er sich vor, legte "Treasure" von Bruno Mars nach und bat in Robbie-Williams-Manier "Let me entertain you".

Temperamentsbündel


Dabei sprang er von der Bühne, tanzte durch die Reihen und stieg auf Stühle. Im Duett servierten die Sänger ein Medley aus dem Musical "Grease" ebenso großartig wie das "Phantom der Oper". Andrea Marie hat ihre Musikauswahl perfekt auf ihre variantenreiche Musicalstimme abgestimmt. Klangvolle Superhits wie "Proud Mary" von Tina Turner oder CCR, "I 'm outta love" von Anastacia, doch auch ihr eigener Song "Eternity" ergänzten sich gut.

Bei "It's raining men" und "Rockin' all over the world" bleibt kaum noch einer sitzen. Zum Abschluss ließen es alle mit "We will rock you" von Queen nochmal richtig krachen. Blieb als passende Zugabe für verausgabte Musiker und Zuhörer nur noch ein Hit: "Atemlos".
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