Mitreißendes Konzert von Markus Engelstädter im Innovision Center
"A Kind of Magic"

Mit seiner Show "The Magic of Queen Classic" begeisterte Markus Engelstädter 800 Besucher im BHS-Innovision-Center Mit ersklassiger Band und Streichern überzeugte er auf ganzer Linie. Bild: prh
Kultur
Weiherhammer
26.07.2016
309
0

Es ist unbestritten Magie, die von den Liedern der Band Queen noch immer ausgeht. 800 Zuhörer lassen sich von der mitreißenden Show von Markus Engelstädter und seinen Mitstreitern bei "The Magic of Queen Classic" im Innovision-Center der BHS verzaubern.

Es gibt wohl kaum einen anderen Sänger, der mit seiner Ausnahmestimme und seiner Bühnenperformance so nahe an das Original kommt. Aber Engelstädter kopiert nicht den Queen-Sänger Freddie Mercury, sondern bringt die Songs mit Inspiration, Musikalität und Charisma auf die Bühne.

Von Beginn an hat er das Publikum fest im Griff. Auch wenn der Oberpfälzer üblicherweise nicht so schnell in die Gänge kommt: Bei Engelstädters Show ist das anders. Bereits bei "I want it all" wird kräftig gesungen und geklatscht. Der Sänger tänzelt über die Bühne und reißt das Publikum mit, stachelt es an. Den Rhythmen der unsterblichen Queen-Songs wie "Who wants to live forever", oder "I want to break free" kann sich kaum jemand entziehen. Der satte Sound seiner Begleiter leistet sein Übriges zur Show. Hermann "Sherry" Trautner steht einem Brian May von der Fingerfertigkeit an der Gitarre kaum nach, ergänzt die bekannten Riffs mit eigenen Improvisationen. Am Schlagzeug sitzt Gerwin "Geff" Eisenhauer, der bei den harten Rhythmen geradezu zu explodieren scheint. Am E-Piano hämmert mit schnellen Fingern Thomas Kölbl, und die Bassläufe bedient kreativ Thomas Wildenauer.

Aus der Feder des zweiten Pianisten Bernd Meyer stammen die hervorragenden und stimmungsvollen Streicher-Arrangements, die für das i-Tüpfelchen auf dem satten Sound sorgen. Ein Cello, zwei Bratschen, drei zweite Geigen, zwei erste Geigen und eine Konzertmeisterin geben den Hits eine klassische Note, die jedoch nie im Vordergrund steht. In der Hauptsache geht es über zwei Stunden lang um Rock vom Feinsten. Und das Wetter hält, so wie es Engelstädter eingangs verspricht. Immerhin hat es seit 2007 bei seinen Open Airs in Weiherhammer nicht mehr geregnet.

Als unbestrittener Höhepunkt darf getrost der Auftritt der kalifornischen Sopranistin Aurora Sein Perry bezeichnet werden. Sie sorgt gemeinsam mit Engelstädter für Gänsehaut bei "Barcelona". Sie kommt einer unvergessenen Montserrat Caballé verdammt nahe. Auch das Duett bei "These are the days of my live" kommt perfekt an.

Das traumhafte Ambiente des Innovision Centers, das hervorragende Catering und eine entspannte Atmosphäre runden die Veranstaltung ab. Am Ende dürfen die Zugaben "We will rock you" und "We are the champions" nicht fehlen, bevor es den großen Schlussapplaus gibt.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.