Alles hört auf Sonja Stahl

Motiviert für die nächsten zwei Jahre: Das Führungsteam der FWG mit Vorsitzender Sonja Stahl (Mitte), daneben (von links) Petra und Bernhard Herzog, Lothar Eismann, Florian Kiener, Manfred Prün, Karl Stahl, Hartmut Hörner, Petra Schießl, Günter Adam. Bild: bk
Lokales
Weiherhammer
01.12.2014
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Neu aufgestellt hat sich die Führungsriege der Freien Wählergemeinschaft (FWG). Erstmals steht eine junge Frau an der Spitze.

Florian Kiener hatte aus persönlichen Gründen nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden kandidiert. Die präzise Vorbereitung ermöglichte eine Neuwahl im Schnelldurchlauf unter Leitung von Max Adam. Bernhard Herzog als neuer zweiter und Karl Stahl als dritter Vorsitzender tauschten die Plätze. Im Amt blieben Kassier Manfred Prün und Schriftführer Lothar Eismann.

Spende für Kindergärten

Die Zahl der Beisitzer erhöhte sich von fünf auf sieben. Auch hier gab es einstimmige Voten für Florian Kiener, Ludwig Heibl, Hartmut Hörner, Günter Adam sowie für die Neuen Roland Braun, Petra Herzog und Petra Schießl. Kassenprüfer sind Karl Stahl und Günter Adam. "Wir können stolz auf die geleistete Arbeit in einem ereignis- und erfolgreichen Jahr zurückblicken", führte Kiener aus. Dazu zählten vier politische Frühschoppen und zwei Infostände, deren Einnahmen die Kindergärten erhielten. Das geschlossene Auftreten habe sich im Wahlergebnis widergespiegelt. Bürgermeisterkandidat Herzog erzielte mit fast 15 Prozent ein achtbares Ergebnis und zwang beide Mitbewerber in die Stichwahl. Der hinzugewonnene dritte Gemeinderatssitz zeige, so Kiener, "dass unsere sachbezogene, unabhängige Politik ohne Fraktionszwang bei der Bürgerschaft gut ankommt. Lasst uns genauso weitermachen".

Wie recht die FWG-Räte oft mit ihren Aussagen hätten, sehe man an den prognostizierten Kosten von 4,6 statt der geplanten 2,5 Millionen Euro für das Rathaus. "Wir werden am Schuldenabbau aktiv und konstruktiv mitwirken. Dazu gehört auch die Senkung der Pro-Kopf-Verschuldung von über 2400 Euro", signalisierte Kiener. Auf der Agenda stünden ferner die Erstellung eines Straßensanierungskonzepts, Erneuerung und Wiederbelebung des alten Dorfes mit Hauptstraße, der Ausbau des Gewerbegebiets und der Erhalt eines Einkaufsmarktes am bestehenden Standort.

Wieder Braun-Hoffest

Auf eine positive Guthabenentwicklung verwies Prün. Günter Adam betonte: "Das Wichtigste ist die Mitgliederwerbung, besonders von jungen Leuten." Eine alte Tradition will die FWG mit dem Braun-Hoffest wieder aufleben lassen. "Wir sind im Gewerbegebiet Etzenrichter Straße und am Schönbühl vom Breitbandnetz ziemlich abgehängt", bemängelte Karl Stahl. Er plädierte für einen Anschluss vom nur 800 Meter entfernten Etzenricht.

Anton Krapf interessierten die Kosten für den Rückbau des Weges vom Anwesen Ziegler zur OWV-Hütte. Stahl und Schießl meinten dazu: "Warum sollte man, was sich drei Jahre bewährt hat und von den Bürgern sehr gut angenommen wurde, nicht belassen?" Hörner erkundigte sich, was mit dem Bauschutt am alten Kindergarten geschehe. Herzog will nachhaken.
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