Berater der Betreibergesellschaft München referiert bei der Jungen Union
Jobmaschine Flughafen

Der Flughafen München ist Bayerns Tor zur Welt. Das gefällt nicht allen Nachbarn. Bild: Schaller
Lokales
Weiherhammer
17.10.2015
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Über 32 000 Mitarbeiter verdienen im Jahr im Durchschnitt 43 000 Euro brutto. Dabei kommt ein Viertel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus den Kreisen Erding und Freising.

Diese Zahlen präsentierte Johannes Eigelsreiter, Berater für Landes- und Kommunalpolitik im Auftrag der Flughafen München GmbH, in einem Vortrag beim Kreisverband der Jungen Union. "Unsere Arbeitsplätze kann man nicht verlagern, auch die einfachen nicht", betonte der Münchner, der für den Bau der dritten Start- und Landebahn warb.

Die Verantwortlichen der Flughafengesellschaft würden mit jedem einzelnen betroffenen Anwohner das Gespräch und nach individuellen Lösungen suchen. Neben 250 Nachbarn, die wegen der Überschreitung bestimmter Lärmgrenzen einen Anspruch auf Absiedlung hätten, würde auf freiwilliger Basis weiteren 350 Personen eine Umsiedlung angeboten. Der Flugverkehr werde in Zukunft weltweit steigen. So seien in Deutschland rund 50 Prozent der Bevölkerung bereits mindestens einmal geflogen. In China seien es nur drei Prozent. Die entscheidende Frage laut Eigelsreiter: "Bekommen wir auch ein Stück ab vom Kuchen?"

Als Wettbewerbsnachteil bezeichnete der Politikwissenschaftler die Luftverkehrssteuer - obwohl dem Staat davon am Ende nur 150 Millionen Euro an Einnahmen verblieben.
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