Bernhard Suttner referiert über die richtige Kommunikation, um auf gemeinsamen Nenner zu kommen
"Miteinander reden - aber wie?"

Lokales
Weiherhammer
12.11.2015
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Fast alle Zuhörer mussten beim Vortrag von Bernhard Suttner "Miteinander reden - aber wie?" zugeben, dass auch sie Fehler beim Sprechen machen. Pfarrvikar Yesu Savariyappan gab seinen Antrittbesuch bei der KAB.

"Miteinander zu reden ist eine normale Sache, wenn Menschen zusammen kommen", meinte der Referent aus Windsberg. Auch der Körper spreche mit und der Mensch drücke sich durch Mimik und Gestik aus. Die Sprache sei etwas ganz Wichtiges. Man könne miteinander reden, aber nicht auf einen Nenner kommen. Nach Suttner sollte man im Gespräch sorgfältig darauf achten, dass der andere seine Würde nicht verliere. Dies gelte auch im Streit. "Wenn ich die Würde des anderen achte, muss ich mir auch nicht alles gefallen lassen", so der Referent. Besonders wichtig sei, wie ein Gespräch begonnen werde. Hier seien negative Kritik, Aufträge erteilen und ein Verhör reine Beziehung-Killer. Ein Gespräch sollte mit einem freundlichen Gesicht und einem Gruß beginnen.

Dabei sollte daran gedacht werden, zwischen Geschichten oder Witze erzählen, Bitten stellen und Lob oder Anerkennung erteilen, abzuwechseln. Abstand nehmen sollte man von Du-Botschaften wie "Du sollst" oder "Du musst". Eine Verallgemeinerung im positiven und negativen Sinn stemple den Menschen zum Star oder Versager ab. "Ein engagiertes Zuhören in einem Gespräch ist unbedingt erforderlich." Außerdem solle Zuwendung gezeigt werden. Der schwerste Gesprächsfehler sei eine rasche Antwort. Auch sollen keine Lösungsvorschläge zu Problemen des anderen gemacht werden.
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