Gemeinde Weiherhammer begeht Tag des Nachdenkens
Erinnerung nicht ruhen lassen

Lokales
Weiherhammer
18.11.2014
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Zahlreiche Bürger nahmen am Samstagabend an der Gedenkfeier zum Volkstrauertag teil. Nach einem Gottesdienst in der katholischen Pfarrkirche zogen sie mit Bürgermeister Ludwig Biller, dem Gemeinderat sowie den Fahnenabordnungen der Vereine zum Kriegerdenkmal. Dort hielten vier Reservisten der Kameradschaft Etzenricht/Weiherhammer die Ehrenwache. Die Gedenkfeier umrahmten die Blaskapelle Etzenricht und der Männergesangsverein "Liederkranz".

Biller betonte, dass der Volkstrauertag an alle Opfer von Krieg und Gewalt erinnere und zugleich ein Tag des Nachdenkens darüber sei, wie wir heute auf Krieg und Gewalt reagieren und was wir als reiches Land in einem freien und friedlichen Europa für Freiheit und Menschlichkeit auf der Welt tun können. Biller sagte ein "entschiedenes Nein zur Frage, ob es nicht besser ist, die Erinnerungen an die Geschichte ruhen zu lassen". "Mitten in unserem Frieden komme der Krieg immer noch nahe. Viele junge Soldaten fänden bei der Erfüllung friedlicher Aufgaben bei Auslandseinssätzen den Tod, werden verwundet oder traumatisiert."

Ihre Aufgabe, geschundenen Völkern zu Freiheit und einer besseren Zukunft zu verhelfen, verdiene laut Biller nicht nur größte Anerkennung, sondern sei auch Verpflichtung, für die Wahrung der Freiheit immer und überall mutig einzutreten.

Bürgermeister Biller sowie Hermann Böhm und Richard Schlosser von der Krieger- und Soldatenkameradschaft legten Kränze am Mahnmal nieder.
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