Halle in der Heimat

Noch diese Woche machen sich Bauarbeiter an die Außenanlagen. Ansonsten ist das neue Domizil von "Systec" am Weberschlag nahezu bezugsfertig. Bild: Steinbacher
Lokales
Weiherhammer
16.04.2015
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Umzugskartons stapeln sich im ersten Stock der Kraus-Mühle im Weidener Norden. Hallenbau "Systec" steht vor dem Auszug. Das Unternehmen fängt Anfang Mai im Weiherhammerer Gewerbegebiet neu an.

Die künftige Adresse lautet "Weberschlag 10". "Systecs" neues Domizil ist in guter Gesellschaft. "Die Hallen links und rechts davon haben wir alle selber gebaut", sagt Geschäftsführer Georg Schätzler. Seine Firma ist also in unmittelbarer Nähe ihrer Kunden wie den Firmen Faltenbacher und Ziegler platziert.

Der Mittelständler braucht einfach mehr Platz, als er derzeit angemietet hat. Im Weidener Büro arbeiten fünf Menschen. Neben den drei Geschäftsführern Schätzler, Ralph Mücke und Josef Schlagbauer sind dies zwei Frauen, die sich um die Buchhaltung kümmern. Weil demnächst ein Techniker und ein Bauleiter dazukommen sollen, baut "Systec" jetzt selber. Für zwei der Chefs ist der neue Standort ganz praktisch. Schätzler kommt aus Weiherhammer, Mücke aus Etzenricht. Schlagbauer fährt aus Weiden her. Zudem kommt Schätzlers Sohn Manuel mit an den Weberschlag. Der Kaminkehrermeister musste aus seinem bisherigen Gebäude in Weiden raus. "Systec" plant Gewerbe-Immobilien von der einfachen Lagerhalle bis zum Ausstellungsraum. Renommierte Kunden sind der Getriebehersteller ZF am Bodensee sowie der Beleuchtungsspezialist Esotec in Weiherhammer. Auch das Würth-Gebäude in Ullersricht sowie der US- und BW-Shop am Brandweiher in Weiden sind "Systec"-Werke. "Wir holen uns unsere Aufträge nicht über Ausschreibungen, sondern über Mundpropaganda und die Handwerkerzeitschrift", erklärt Mücke. Mit Hilfe eines Bauleiters und eines Technikers will der Betrieb noch flexibler werden.

"Von der Planung bis zur Realisierung dauert es etwa ein halbes Jahr", setzt Mücke auf Schnelligkeit. Für die Montage holt "Systec" Subunternehmer. "Und zwar immer die gleichen, und immer aus der Region", ergänzt Schätzler. Zurzeit gehe der Trend vor allem zu metallischen Fassaden. Die hätten Vorteile beim Wärmeschutz.
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