Junge Union im Höhenflug

Die Neuwahlen bei der JU brachten einige Veränderungen. Vergrößert wurde die Anzahl der Beisitzer. Damit will man erreichen, dass mehrere Mitglieder neue Ideen einbringen und Verantwortung übernehmen können. Noch weitere zwei Jahre hat Severin Hirmer (Mitte, weißes Hemd) den Vorsitz inne. Bild: baw
Lokales
Weiherhammer
16.03.2015
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Die nach einem Stillstand 2007 wieder ins Leben gerufene Junge Union schreibt Erfolgsgeschichte. Zwischenzeitlich zu einem der größten Ortsverbände im Kreisverband angewachsen, gelang ihr etwas Einmaliges bei den Kommunalwahlen. Mit vier Sitzen stellt sie ein Viertel der Gemeinderäte.

Die Jugend interessiert sich nicht für die Politik, dieser immer wieder hörbare Satz gilt nicht für Weiherhammer. In den vergangenen acht Jahren steigerte sich die Mitgliederzahl von einigen Wenigen auf stolze 80, 17 davon allein seit 2012. Mit der CSU, der 82 Mitglieder angehören, sind die Jungen bereits auf Tuchfühlung.

Stolz blickte Vorsitzender Severin Hirmer in der Jahreshauptversammlung auf zwei Jahre zurück. Auf die Mitgliederentwicklung eingehend, meinte er, dass das Durchschnittsalter von 23,5 Jahren und das Verhältnis von 40 Prozent weiblichen und 60 Prozent männlichen Mitgliedern für die Zukunft hoffen ließen. Das gesteckte Ziel von 100 Mitgliedern sei nicht realitätsfremd. Stolz sei er darauf, dass die Jugendlichen immer zur Mitarbeit bereit seien. Dies zeigte sich bei Christbaumabholaktion, Johannisfeuer, Hirschessen und Fahrt zum Gäubodenfest. Ein enormer Kraftaufwand war das Festwochenende zum 50-jährigen Jubiläum mit Staatsministerin Emilia Müller und der damaligen Landesvorsitzenden Katrin Albsteiger.

Neue Köpfe

Voll im Einsatz war die JU man auch bei der Kommunalwahl. "Die JU hatte nicht nur großen Anteil daran, dass der CSU-Kandidat Ludwig Biller zum Bürgermeister gewählt wurde, auch vier der fünf JU-Kandidaten schafften den Sprung in den Gemeinderat", freute sich Hirmer.

Ziel des CSU-Nachwuchses sei eine personelle Neuausrichtung. Neue Köpfe sollen fitgemacht werden, um Verantwortung zu übernehmen. Hirmer, der bei der Neuwahl wieder einstimmig zum Vorsitzenden gewählt wurde, gab bekannt, dass er in zwei Jahren nicht mehr für den Vorsitz zur Verfügung stehen wird.

Alles okay

Es sei einmalig im Kreis, dass ein Ortsverband vier Kandidaten in den Gemeinderat bringe und ein Viertel des Gremiums stelle, erkannte Benedikt Grimm, designierter Kandidat für den Kreisvorsitz, an. CSU-Vorsitzender Erwin Rast fand es toll, dass sich junge Leute der Verantwortung stellen. Einmalig sei es im Landkreis, dass der Generationswechsel in der Gemeinde geschafft wurde. "In der JU ist alles okay", meinte auch Bürgermeister Ludwig Biller. Sie könne stolz auf ihre Arbeit sein. Stellvertretende FU-Vorsitzende Barbara Riedling sah bei 40 weiblichen JU-Mitgliedern Potenzial für die Frauen-Union.
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