Mittelpunkt der Familie

Stets ausgeglichen und immer lächelnd, so zeigte sich bis zuletzt Helma Gollwitzer. Bild: bk
Lokales
Weiherhammer
31.08.2015
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Helma Gollwitzer war eine eiserne Natur und mit Ausnahme des Oberschenkelhalsbruchs vier Monate vor ihrem 100. Geburtstag nie krank.

Nun ist sie im Beisein ihrer Angehörigen im BRK-Heim Hammergmünd gestorben. Dort hatte Gollwitzer immer die Gottesdienste und Andachten mitgefeiert. Zahlreiche Trauergäste, darunter auch die KAB, gaben der mit fast 102 Jahren ältesten Gemeindebürgerin am Samstag das letzte Geleit. Pater Jaimon Vengacheriyil skizzierte das lange Leben der Heimgegangenen, die mit drei Geschwistern aufwuchs und 1939 den Gemeindeschreiber und späteren Bürgermeister Hans Gollwitzer aus Schirmitz geheiratet hatte.

Zwei Söhne, drei Enkel und zwei Urenkel wurden ihnen geschenkt. "Helma Gollwitzer war sehr naturverbunden, liebte den Garten und Spaziergänge. Lesen war ihr großes Hobby und die Musik sehr wichtig. Über 50 Jahre sang sie im Kirchenchor", betonte der Geistliche.

Als Mittelpunkt der Familie hatte Gollwitzer immer ein offenes Ohr für deren Bedürfnisse und auch die ihrer Mitmenschen. 1987 starb ihr Mann, 2001 ihr Sohn Günther. Bis 2013 wurde sie in ihrer Wohnung von Schwiegertochter Christa und Sohn Wilhelm betreut. Der Chor unter Gotthard Betz begleitete in würdiger Form die Trauerfeier.
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