Neue Dorfmitte mit Hotel

Lokales
Weiherhammer
06.11.2014
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Das neue Rathaus steht. Nun soll mit einer neuen Ortsmitte am Weiher das alte Dorf wiederbelebt werden. Die erste Initiative ergreift die alteingesessene Metzgerei Witt. Sie plant gegenüber dem Rathaus ein Hotel.

Im Ort wurde über die Pläne schon länger gemunkelt. In der Gemeinderatssitzung am Dienstag legte Bürgermeister Ludwig Biller einen ersten Entwurf des Architekten vor. Nach dem Abriss der ehemaligen Gaststätte "Erzseidl", die während des Rathausneubaues als Bürgerbüro diente, würde demnach auf dem Grund ein Hotel Garni mit 42 Betten entstehen. Baubeginn wäre im Frühjahr 2015. Die endgültigen Pläne sollen im Dezember dem Gemeinderat zur Entscheidung vorgelegt werden, hieß es.

Eine Kaltenbrunnerin will einen Unterstellplatz für Pferde mit Freilaufkoppel auf einem Wiesengrundstück in Kaltenbrunn, nordwestlich am Linderbach gelegen, errichten. Die Wiese wurde bisher schon für Tierhaltung genutzt. Laut Antragstellerin ist das Grundstück eingezäunt, die Koppel für maximal zwei Pferde werde nochmals eingezäunt. Die Verwaltung forderte zusätzlich den Bau einer Dungplatte. Die Räte hatten keine Einwände.

Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat über eine Anfrage der Bayerischen Staatsforsten. Das Unternehmen will den öffentlichen Feld- und Waldweg entlang der neuen NEW 21, zwischen der Gemeindeverbindungsstraße nach Hannersgrün und der Eichlbachbrücke, Gemarkung Etzenricht, zurückkaufen. Der Landkreis hatte den Grund vorsorglich vor dem Bau der Ortsumgehung von der Staatsforsten erworben. Seit Fertigstellung der Kreisstraße ist die Gemeinde Weiherhammer zu 75 Prozent für den Weg unterhaltspflichtig.

Sollte ihn die Staatsforsten zurückkaufen, entfielen diese Zahlungen. Laut Biller hat die Staatsforsten zugesichert, dass die Strecke weiterhin von den Bürgern genutzt werden darf. Sollte irgendwann einmal der Ausbau zu einem Radweg geplant sein, wäre die Zustimmung des Unternehmens erforderlich.

Der Erlös des Rückkaufs ginge an den Landkreis, der zusätzlich die Grunddienstbarkeit für eine dauerhafte Nutzung des Weges von der Staatsforsten einfordert. Der Gemeinderat war mit diesen Plänen einverstanden.
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