Noch nie so viele treue Seelen

Als die zweite Produktionslinie 1990 in Betrieb ging, gab es zahlreiche Neueinstellungen. Entsprechend feierten so viele Mitarbeiter der Pilkington Deutschland AG wie noch nie ihr Jubiläum im Betrieb: nämlich 65 an der Zahl. Werksleiter Reinhold Gietl (Dritte Reihe, links), Personalleiter Marco Götz (Dritte Reihe, Zweiter von rechts) und Betriebsratsvorsitzende Beate Merkel (Zweite Reihe, Zweite von rechts) sprachen ihre Glückwünsche aus und dankten für den Einsatz. Bild: war
Lokales
Weiherhammer
03.11.2015
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Die Ehrung langjähriger, verdienter Mitarbeiter zählt bei der Pilkington Deutschland AG Weiherhammer zur Tradition. Allerdings sprengte die Zahl der Jubilare in diesem Jahr alles, was bisher da gewesen war.

65 Mal gratulieren, Hände schütteln, Präsente, Urkunden und Medaillen überreichen sowie einige persönliche Worte an jeden Einzelnen richten: Das war für Werksleiter Reinhold Gietl, Personalleiter Marco Götz und Betriebsratsvorsitzende Beate Merkel am Freitagabend bei der Mitarbeiterehrung angesagt. Die Abteilungsleiter leisteten zudem solide Laufarbeit, um den Partnerinnen Blumensträuße auszuhändigen.

Schon wegen der stattlichen Personenzahl fand der feierliche Abend mit Abendessen und gemütlichem Beisammensein am Schafferhof in Neuhaus statt. Und es gab einen Grund dafür, dass im Vergleich zu den Vorjahren und im Proporz zu den aktuell 480 Beschäftigten eine solch hohe Quote zur Ehrung anstand: Vor einem Vierteljahrhundert wurde am Standort im Industriegebiet Weiherhammer die zweite Float-Linie angefahren, die Leistung und der Ausstoß verdoppelten sich. So dominierten auch mit 62 Personen die 25-jährigen Jubiläen. Werksleiter Gietl blickte 2014 auf 25 Jahre im Betrieb zurück. Heuer zollte er seinem Stellvertreter Gerhard Lingl die Anerkennung für eine solch lange Zugehörigkeit. Allgemein sagte Gietl: "Der Geist der in Weiherhammer vorherrscht, führt dazu, dass wir im Konzern so gut aufgestellt sind, unsere anspruchsvollen Projekte meistern und neue Produkte entwickeln." Speziell die Mitarbeiter lobte er mit den Worten: "Sie bringen tagtäglich ihre Leistung ein, und dafür danke ich Ihnen auch im Namen des Vorstands." Obendrein freute er sich über die geringe Fluktuation unter den Beschäftigten: "Das werte ich als Auszeichnung für Mitarbeiter und Betrieb."

Den Vorzug erfahrener Arbeitnehmer betonte auch Betriebsratsvorsitzende Beate Merkel: "Gerade langjährige Kollegen beteiligten sich am Aufbau und an der Weiterentwicklung, identifizieren sich mit dem Unternehmen. Das ist das höchste Gut für mich." Als "eine Seltenheit, die die Masse nicht erreichen wird", wertete Gietl die 45 Arbeitsjahre von Hannelore Wagner. Hannelore Wagner, Josef Kalb und Roland Zebisch (beide 40 Jahre) erhielten neben den Ehrenurkunden des Kuratoriums der Bayerischen Wirtschaft und des Freistaats, den Wertgutscheinen und Medaillons Glasbilder, die Luftaufnahmen des Werkes zeigen.
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