Pilkington feiert mit Tag der offenen Tür 35-jähriges Bestehen am Standort Weiherhammer - ...
16 Meter lange Gläser auf Lastwagen

Der Flachglashersteller und -veredler ließ beim Tag der offenen Tür hinter die Kulissen blicken. Ein markanter Anziehungspunkt war der Lastwagen, der mit 16 Meter langen Gläsern beladen war. Bild: war
Lokales
Weiherhammer
29.09.2014
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Mit einem Tag der offenen Tür feierte der zur NSG-Gruppe Pilkington Deutschland gehörende Flachglashersteller und -veredler 35-jähriges Bestehen am Standort Weiherhammer. Die Menschen im und um das Unternehmen standen am Samstag beim Jubiläum im Mittelpunkt.

Arbeitsplätze zeigen

"Unser oberstes Ziel war es, die Mitarbeiter, deren Familien, Freunde, Verwandten und Nachbarn einzubeziehen, und unseren Leuten die Möglichkeit einzuräumen, ihren Arbeitsplatz zu zeigen", erklärte Werksleiter Reinhold Gietl. Das gesamte Werksgelände, von der Pforte bis zu den Schlöten, von der Float-Wanne bis zum Verladebereich, war zur Besichtigung frei gegeben. Busse verkürzten die Wege, und es wurden mehrere Tausend Besucher durch geschleust.

Das Projektteam unter Leitung von Stefan Kosums hatte perfekt vorgearbeitet, so dass auch Kinder die mit Absperrungen ausgestatteten Wege bequem und gefahrlos passieren konnten. Die Besucher betrachteten Produkte, Prozesse und Anlagen im Tagesgeschäft, denn das Herstellungsverfahren duldet keine Unterbrechung. Dennoch hatte die Werksleitung alles getan, um möglichst viele Mitarbeiter in die Jubiläumsfeier einzubinden. Begleitende Tätigkeiten waren Aufgabe einer Security-Firma. Eine Bildergalerie, die auf Großfotos die Entwicklung am Standort oder die Sonderausgaben der Tageszeitungen am 2. Oktober beim Produktionsstart zeigten, sowie ein Infostand der Auszubildenden und der Betriebskrankenkasse bereicherten die Werksbesichtigung. Ein markanter Anziehungspunkt war der Lastwagen, der mit den 16 Meter langen Gläsern beladen war. Hier besitzen die Weiherhammerer Produzenten ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt. Ein Infostand präsentierte die Aktivitäten der Schimmel AG.

Viele Ehemalige

Auch viele Ehemalige waren gekommen, um sich über den aktuellen Stand der Technik zu informieren oder bei einem Plausch im Festzelt Erinnerungen auszutauschen. Die Gästeliste umfasste wichtige Partnerfirmen und Lieferanten. Gute Laune brachten Landrat Andreas Meier und Bürgermeister Ludwig Biller mit. Der Landkreischef testete am Vormittag auf dem Firmengelände das Fahrzeug der Werksfeuerwehr und chauffierte es rund um das Pilkington-Areal. "Schön, dass Sie sich die Zeit genommen haben", begrüßte Gietl den ehemaligen Bürgermeister Georg Härning. Er hatte die Voraussetzungen für die Betriebsansiedlung mit geschaffen. Für die Kinder gab es Riesenhüpfburgen und einen Stand mit Popcorn und Zuckerwatte. An den Theken im gefüllten Festzelt bildeten sich Schlangen.
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