Rathauschef Biller verweist in Bürgerversammlung auf Haftungsfrage und fehlenden ...
Für Jugend gibt es keine Raum

Lokales
Weiherhammer
22.11.2014
0
0

Wer heftige Wortgefechte in der Bürgerversammlung besonders über den Schuldenstand der Gemeinde erwartet hatte, wurde enttäuscht. Auch sonst blieb die Stimmung in der Bürgerversammlung trotz mehrerer Anfragen ruhig.

Bis Ende Oktober verringerte sich die Einwohnerzahl in diesem Jahr um 41 auf 3847 Einwohner, informierte Bürgermeister Ludwig Biller. Der Schuldenstand beträgt 9 246 792 Euro. Dies entspricht pro Kopf 2404 Euro. Bis zum Jahresende sollen noch 15 000 Euro Schulden abbezahlt werden. Geplant ist in Zukunft eine jährliche Tilgung von 500 000 Euro, das sind 200 000 Euro mehr als bisher.

Robert Kohl regte an, dass die "Steinwaldgruppe" den verbleibenden Brunnen 4 und den Hochbehälter des Zweckverbandes übernimmt. Der Bürgermeister will dies beim Zweckverband ansprechen, wies aber auch darauf hin, dass der Brunnen 4 auch als Notversorgung zur Verfügung stehe.

Kohl wollte noch wissen, ob die Bundeswehr nach Ausbau des Standortes wieder ins Hallenbad nach Weiherhammer kommen oder ob sie nun die Bäder in Weiden besuchen wird? Biller versprach, nachzufragen. Ein Raum als Treffpunkt für Jugendliche sei schwierig zu verwirklichen, antwortete Biller auf die Frage von Markus Müller. "Wir bräuchten einen Verantwortlichen." Auch die Haftungsfrage sei nicht zu unterschätzen.

Wegen des Baus der Bahnüberführung habe man einen Fußweg über den Röthenbach zur OWV-Blockhütte angelegt, so Biller. Dies bedeute, dass der Bahnübergang beim Anwesen der Mutter von Ludwig Ziegler zurückgebaut werden müsse. Für das Rathauscafé gebe es drei Interessenten verriet Biller. "Ich bin zuversichtlich, dass einer im nächsten Jahr das Café übernimmt."

Johann Fichtner nannte es gefährlich für Kinder, wenn sie in den auf der Straße bei der Grünanlage in der Jägerstraße haltenden amerikanischen Bus einsteigen. "Wegen des starken Verkehrs kommt es immer zu größeren Behinderungen." Er sprach sich für eine Bushaltestelle aus.

Dem widersprach Georg Schätzler. Er versicherte, dass er täglich zweimal dort vorbeikomme und es niemals zu Gefährdungen gekommen sei. Da die Straße als Tempo 30 Zone ausgewiesen ist, müsse die Fahrzeuge langsam fahren.

Die Amerikaner ließen sich nicht vorschreiben, wo sie ihre Kinder einsteigen lassen, entgegnete Biller. Wenn eine Haltestelle gebaut wird, könne es sein, dass der Bus dann an anderer Stelle die Kinder abholt.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2014 (8193)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.