Standing Ovations für Gospelchor "Hope and Joy"
Mission erfüllt, München tobt

Das monatelange Üben hat sich für "Hope and Joy" gelohnt. Im Gasteig legte der Gospelchor einen fulminanten Auftritt hin. Die nächsten Anfragen aus München liegen bereits vor. Bild: sei
Lokales
Weiherhammer
17.12.2014
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Der Gospelchor "Hope and Joy" hat bei seinem Gastspiel im ausverkauften Carl-Orff-Saal des Münchner Gasteigs die Erwartungen erfüllt. Das Publikum hat zum Schluss mitgetanzt, geklatscht und nach zwei Stunden Konzert mit Standing Ovations noch Zugaben verlangt.

Durch Vermittlung von Tom Kramer von "Kramer Artists" war das Konzert zustande gekommen. Für ihn war es spannend, wie bei der großen Gospelnacht ein Chor der größtenteils aus Laiensängern besteht, ankommt. Das Resultat gestand er Keyboarder Mäx Braun. Es habe ihn noch nie ein Konzert emotional so beeindruckt wie das von "Hope and Joy". "Es war der Oberknaller", sagte Zuschauer Sigi Glöckl. "Wer nicht dabei war, hat echt was versäumt", bestätigte Konzertbesucherin Angelika Stolz via Facebook.

Heidi Tafelmeier aus Mantel war extra wegen dieses Konzerts mit ihrem Mann nach München gereist. "Wir haben die Konzerte von Hope and Joy in diesem Jahr vermisst und wollten eben das nun in München erleben - es war toll."

Diese Reaktionen freuen die Truppe um Chefin Remona Fink, die sich ein halbes Jahr intensiv auf diesen Auftritt vorbereitet hat. Los ging's mit dem fetzigen "I am healed", gefolgt von "We lift your names up high". Der Funke sprang bereits bei "This Train" über. "Es stand gar nicht im Programm, dass man da mitmachen muss", war eine Besucherin überrascht, die sich schnell vom Gospelfieber anstecken ließ.

Biblisch und afrikanisch

Die einzelnen Liedblöcke erläuterte Pfarrer Dominic Naujoks. "Vor allem jetzt in der Weihnachtszeit fühlen sich viele Menschen einsam und von aller Welt verlassen - aber keiner ist verlassen von Gott." Klatschend und steppend unterstrich das der Chor mit "I am not forgotten" und "God knows my name". Nach der Pause überraschten die Sänger mit dem afrikanischen a capella Stück "Ezulwini" das übersetzt bedeutet "In den Himmel kommt kein Sünder hinein".

Die Zuhörer hingen vor allem bei den Soli von Remona Fink wie bei "Amazing Grace" gebannt an den Lippen der Sängerin. Als weitere Solistin glänzte Jamila Fink beim "Jackson Song", "Will you be there" oder auch bei "Rain down".

Tenor Hans Gallersdörfer überzeugte ebenfalls mit einem Solopart beim gewaltigen "Halleluja Amen". In vorweihnachtliche Stimmung versetzten die Sänger ihr Publikum mit Weihnachtsliedern wie "Born in Bethlehem", "Go tell it on the Mountain", "Jesus, wonderful Child", "Santa Claus" und "Let us praise the Lord". Nicht fehlen durften die neu einstudierten Songs "Dayspring" und "My life is in your hand". Von Lied zu Lied steigerte sich die Stimmung im Publikum. Bei "Amen" verschmolz der ganze Saal zu einem Gesamtchor, bei dem sich die blau-goldenen Roben von "Hope and Joy" unter das Publikum mischten und bei "Oh, Happy Day" gab es kein Halten mehr.

Logische Folge: Es liegen schon wieder Anfragen für Konzerte in München vor. In der Region sind die Sänger am 11. Januar in Wernberg-Köblitz und am 15. März in Ebermannsdorf zu hören. Ferner ist im März noch ein Gospelgottesdienst in St. Markus in Weiden geplant.
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