Susanne und Michael

Heuer wurden gleich zwei Kirwapaare gekürt. Glückliches erstes Paar sind Michael und Susanne Säckl. Ihnen gratulierte das zweite Paar Stephanie Scheibl und Dominik Härning (von links). Bilder: baw
Lokales
Weiherhammer
29.10.2014
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Die Mitglieder des Kirwa-Vereins können es selbst fast nicht verstehen. Alles, was der junge Verein seit der Gründung vor zwei Jahren auf die Beine stellte, war ein Volltreffer. So auch das Kirwabaum-Austanzen.

Hauptgrund dafür, dass die Besucher in großer Anzahl zu den Auftritten strömen, dürfte das Aufleben alter Traditionen sein, die sich die jungen Damen und Herren des Kirwa-Vereins ins Stammbuch geschrieben haben. Auch die gesetzteren Semester fühlten sich angesprochen und feierten zusammen mit der Jugend.

Plätze werden knapp

Schon bald herrschte am Sonntag auf dem Festplatz reger Betrieb. Während die kleinen Besucher sofort die Fahrgeschäfte in Beschlag nahmen, strebten die Erwachsenen nach einem kurzen Bummel in das Festzelt, um nicht nur von den über 30 selbstgebackenen Kuchen und Torten zu probieren, sondern sich auch gleich einen Platz für den Höhepunkt zu reservieren. Schon eine Stunde vor Beginn des Kirwabaum-Austanzens gab es keinen Sitzplatz mehr, obwohl der Verein heuer ein größeres Zelt aufgestellt hatte. Mit Betreuerin Barbara Ridling stimmten die Vorschulkinder des Kinderhauses mit einem Tanz auf den Höhepunkt ein. Die Kleinen zeigten dabei keinerlei Lampenfieber und ernteten für die Darbietung riesigen Beifall. Für jene Besucher, die keinen Platz ergattern konnten, öffnete man Seitenteile des Zeltes, damit sie alles verfolgen konnten.

Laut und selbstbewusst

Als dann die Kirwapaare Ralph Egeter und Magdalena Busch, Frank Rothballer und Ilonka Biller, Benedikt Ach und Barbara Zenger, Dominik Härning und Stephanie Scheibl, Florian Ach und Christina Biller, Florian Vater und Stefanie Ascherl, Michael und Susanne Säckl sowie Michael Egeter und Melanie Englert ins Zelt marschierten, wurde es laut. Selbstbewusst zeigten die Paare, die in den vergangenen Wochen fleißig mit Trainerin Susanne Martin geübt hatten, mehrere Tänze.

Tosender Beifall war der Lohn für die gekonnten Aufführungen mit akrobatischen Einlagen. Für die Choreographie war Frank Rothballer verantwortlich. Im Zelt herrschte Bombenstimmung. Spannung kam auf, als die Entscheidung über das Kirwapaar anstand. Da nach dem Tanz zwei Paare einen Blumenstrauß in den Händen hielten, mussten erst die eingebundenen Platzierungen kontrolliert werden. Das Glück stand Susanne und Michael Säckl zur Seite, sie wurden das Kirwapaar. Das zweite Paar, Stephanie Scheibl und Dominik Härning, gratulierte. Die meisten Gäste dachten danach aber noch lange nicht ans Heimgehen. Zünftig wurde noch weiter gefeiert. Vorsitzende Julia Ach dankte dem Publikum und allen Helfern. Sie kündigte an, das nächste Mal ein noch größeres Zelt aufzustellen.
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