Traum vom Winter-Wunderland

Lokales
Weiherhammer
14.12.2015
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Die Kulisse war traumhaft, der Saal voll. Das Weihnachtskonzert von Markus Engelstädter im romantisch beleuchteten Innovision Center stand unter vielen guten Sternen.

Lichtvorhänge, Sterne und Christbäume zauberten eine traumhafte Atmosphäre. "Wenn auch draußen kein Schnee liegt, aber hier drinnen kommen wir schon in Stimmung", versprach der Sänger den Zuhörern. Engelstädter war durch eine Grippe angeschlagen, meisterte seinen Auftritt aber mit Bravour.

Mit etwas Jazz

Seiner unvergleichlichen Stimme hörte man die Erkältung nicht an. Mit seiner hochkarätigen Band präsentierte er am Samstag die schönsten und beliebtesten internationalen Songs zum Weihnachtsfest. Am Piano glänzte Bernd Meyer, die Gitarre beherrschte Andreas Blüml, Uli Zrenner-Wolkenstein zupfte den Bass, Gerwin Eisenhauer bestach auf seinen Drums auch durch einige Soli.

Als "Special-Guest" sorgte der gebürtige Salzburger Herb Berger mit dem Saxofon für einen Hauch von Jazz-Feeling. Bei Songs wie "Let it snow" oder "Winter Wonderland" mit Solo von Berger auf der Querflöte konnten die Gäste von weißen Weihnachten zumindest träumen. "Wenn es hier schon nicht schneit, dann fahren wir halt nach Hawaii", leitete Engelstädter humorvoll zum Lied "Mele Kalikimaka" (Frohe Weihnacht) über. Das Lied war so fröhlich und mitreißend, dass Leben ins Publikum kam. Auf das beschwingte "Driving home for christmas" folgte "Hallelujah" von Leonhard Cohen in einer eigenen Version. Engelstädter wurde zuerst nur vom Piano begleitet, dann stieg die Band ein. "Are you ready? Let's go", forderte der Künstler das Publikum bei "Santa Claus is coming to town" auf zu klatschen. Nach der Pause erinnerte Engelstädter bei "Jingle Bells" an Bing Crosby. Zeit zum "Eingrooven" gab es beim fröhlichen "A Marshmallow World". Obwohl "Happy Xmas (War Is Over)" von John Lennon und Yoko Ono bereits 1971 in den USA veröffentlicht wurde, ist der Text heute aktueller denn je, merkte Engelstädter an.

Engelstädter gibt alles

Der Liedtext beschreibt die Hoffnung auf ein neues Jahr ohne Angst und appelliert an die Menschen: "Hören wir doch auf, uns gegenseitig zu bekämpfen." Leidenschaftlich präsentierte der Sänger sein persönliches Lieblingslied: "The power of love". Ein Highlight des Abends war "Christmas Hearts", bei dem der Sänger nur mit Piano und Mundharmonika-Begleitung agierte.

Einen glanzvollen Schlusspunkt setzte die Formation mit "Christmas Lights". Als eine Zugabe erklang "Angels", das natürlich im Innovision-Center nicht fehlen darf, in Erinnerung an die Stiftung der Familie Engel, "Angels for Children". Weitere Zugaben erklangen dann nur von der Band, denn Engelstädter war gesundheitlich an seine Grenzen gegangen. Zuvor hatte es auch noch für Zuschauerin Helga ein Geburtstagsständchen gegeben. Begeisterter Beifall begleitete Sänger und Band in die Garderobe.
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