Uhr schlägt für Feuerwehr

Weil der Architekt es nicht will, darf die 200 Jahre alte Uhr des Hüttenwerks nicht an die Rathausfassade. Nun soll sie einen Platz am Feuerwehrhaus erhalten. Bild: baw
Lokales
Weiherhammer
19.02.2015
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Die Odyssee um die alte Hüttenwerksuhr steuert offenbar auf ein gutes Ende zu. Statt am Rathaus findet sie offenbar einen Platz am Feuerwehrhaus.

Wie Bürgermeister Ludwig Biller im Gemeinderat mitteilte, wäre das Feuerwehrhaus als neuer Platz der Wunsch der Besitzerin der Uhr. "Die Floriansjünger wären darauf stolz." Damit sprachen sich auch die Fraktionen einstimmig für den Vorschlag aus.

Grünes Licht bekam der Bauantrag von Fabian Liebisch für ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage auf dem Grundstück Hüttenwerk 5 a. Da das Bauvorhaben im Überschwemmungsgebiet liegt, werden zwei Dienstbarkeiten eingetragen. Die eine sichert die Gemeinde ab, dass sie bei Überschwemmung keine Haftung übernehmen muss, die zweite sieht die Nutzung des bestehenden Abwasserkanals vor.

Da wegen der Verlegung der Doppelgarage die Straßenbeleuchtung in die Ausfahrt ragt, muss diese versetzt werden. Die Kosten dafür muss der Antragsteller zahlen.

Zweiter Bürgermeister Herbert Rudolph wollte wissen, ob auch Kaltenbrunn und Dürnast in das Städtebauförderungsprogramm einbezogen wurden. Laut Biller hat die Gemeinde einen Antrag auf Dorferneuerung gestellt. Die Förderung betrage 25 Prozent. In der nächsten Sitzung werde ein Architekt genaue Auskunft erteilen.

Da die Baumaßnahmen Heckenweg und Kirchplatz in Kaltenbrunn abgeschlossen sind, wollen die Anlieger wissen, wann die Rechnungen über die Anliegerbeiträge gestellt werden, sagte Rudolph. Wie Biller mitteilte, werde es noch im März so weit sein. Rudolph erkundigte sich außerdem, wann das Dach der Grundschule saniert wird und was dies koste. Laut Bürgermeister erfolgt im März die Ausschreibung. Die Kosten werden auf 135 000 Euro geschätzt.

Buslinie ändern?

Die Gemeinde hat sich für das Buswartehäuschen in Dürnast in das Förderprogramm des Landkreises eingeklinkt. 30 Prozent der Kosten sind förderfähig.

Grundsätzlich sei es möglich, die Buslinie der RBO von Kaltenbrunn und Dürnast über Weiherhammer zu führen, um dortigen Bürgern das Einkaufen oder Arztbesuche zu ermöglichen, teilte Biller mit. Dies habe ein Gespräch mit der RBO ergeben. Es müssten aber Fahrgastzahlen belegt werden. Das Anfahren von Weiherhammer wäre möglicherweise aber nur zwei- bis dreimal täglich möglich. Die Einführung sei nur bei Fahrplanänderungen denkbar. Der Bürgermeister machte den Vorschlag, einmal mit einem örtlichen Unternehmer zu sprechen, ob dieser diese Fahrten erledigen könnte.
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