Von wegen zu teuer, zu klobig, zu schlechter Platz: Zur Eröffnung gibt's nur Lob für das neue ...
Einfach "alles super"

Weiherhammer
Lokales
Weiherhammer
12.10.2014
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Vor dem Spatenstich und während der Bauphase gab es viel Kritik für das neue Rathaus. Bei der offiziellen Einweihung am Samstag war das wie weggeblasen. Viele Bürger äußerten sich stolz, ja begeistert über das Gebäude und sein Umfeld.

Das freute Bürgermeister Ludwig Biller. Schon kurz nach der Eröffnung des Tages der offenen Tür waren alle bereitgestellten Bänke besetzt. Die Vereine waren mit ihren Fahnenabordnungen vertreten. Die Gruppe "Harmony Sounds" eröffneten den ökumenischen Gottesdienst mit dem Lied "Nichts will ich mehr".

Schmunzeln löste die Feststellung von Pfarrer Martin Valeske aus, dass vor jedem Bauvorhaben die Kosten ermittelt werden, die dann meistens steigen. Das wisse er auch von Baumaßnahme in seiner Pfarrgemeinde. Am Ende werde dann doch immer eine Lösung gefunden. Zusammen mit Pfarrer Adam Nieciecki erteilte er den kirchlichen Segen.

Die Gemeinde Weiherhammer lud am Samstag, den 11. Oktober zum "Tag der offenen Tür" in das neu errichtete Rathaus ein. Die Veranstaltung wurde mit einem ökomenischen Gottesdienst eröffnet. Danach folgte ein Frühschoppen mit musikalischer Begleitung. Während des Tages wurden für interessierte Bürger geführte Besichtigungen durch das Rathaus angeboten.

"Vor euch steht ein entspannter und zufriedener Bürgermeister, weil mit dem heutigen Tag ein weiterer Schritt für die Entwicklung der Gemeinde getan wird", betonte e Biller bei der Begrüßung. Das Rathaus mit den Außenanlagen seien "Hingucker", dies werde ihm immer wieder bestätigt. Alle Ansprüche, die ein modernes Gebäude stelle, seien ungesetzt worden.

Das neue Rathaus mit Gesamtkosten von 4,6 Millionen Euro solle für die Anlieger eine Initialzündung sein, damit neues Leben in diesem Ortsteil entstehe. 420 000 Euro Zuschuss der Regierung seien für die Gestaltung des Umfeldes zugesagt.

Neben zahlreichen Bürgern schauten sich auch die Bürgermeisterkollegen Martin Schregelmann und Rudolf Götz, die Landtagsabgeordneten Petra Dettenhöffer und Annette Karl, Billers Vorgänger Werner Windisch sowie die Architekten Marco Hückmann und Andreas Haddecker um.

Landrat Andreas Meier gratulierte zum "gelungenen Bauwerk", das den modernen Ansprüchen voll genüge. Laut Meier sei ein Rathaus nicht zuletzt da, um Transparenz zu schaffen. Er forderte die Bürger auf, es anzunehmen und in die Sitzungen zu gehen. Architekt Haddecker dankte für die gute Zusammenarbeit.

Beim anschließenden Weißwurstfrühschoppen, den die Blaskapelle Etzenricht begleitete, waren keine kontroversen Meinungen zu hören. Reinhold Hautmann verstieg sich sogar zu einem "Alles super". "Weiherhammer kann stolz darauf sein." Auch das Ehepaar Günter und Marianne Kießwetter sah das so. Und die als 1970 ins Frankenland ausgewanderte Marga Sternkopf, die zu einem Verwandtenbesuch gekommen war, klang ebenfalls begeistert.

Hochbetrieb herrschte den ganzen Tag im Rathauscafé und auf der Terrasse.. Die Helfer der Frauen-Union und des Kirwavereins sowie die Scheibenschützen hatten bei der Bewirtung alle Hände voll zu tun. Alle Büros waren offen und von den Bediensteten besetzt. Heimatpfleger Lothar Kraus erläuterte seine im Foyer aufgebaute Ausstellung. Der Landkreis war mit dort mit einer Ausstellung über den Naturpark mit Martin Koppmann vertreten.
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