Willkommen, Pfarrer Adam

"Pfarrer Adam" nannten die Gläubigen Pfarradministrator Nieciecki schon seit er 2004 in Weiherhammer die Pfarrei übernahm. Jetzt trägt er den Titel offiziell. Dekan Johannes Lukas (links) nahm Nieciecki das Versprechen ab und führte ihn in sein neues Amt ein. Bild: baw
Lokales
Weiherhammer
24.11.2015
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Pfarradministrator Adam Nieciecki ist seit Sonntag Pfarrer von Kaltenbrunn, Kohlberg und Weiherhammer. In einem feierlichen Gottesdienst in Weiherhammer wurde er von Dekan Johannes Lukas installiert.

Vor dem Gotteshaus begrüßte der Sprecher des Pfarrgemeinderats Weiherhammer, Thomas Rauch, die beiden Ehrengäste. Die Sprecherin aus Kohlberg, Irmgard List, versicherte Nieciecki, dass er herzlich willkommen sei.

"Öffne durch dein Wirken die Tür zum ewigen Leben", forderte Dekan Lukas den neuen Pfarrer auf. Mit den Geistlichen Armin Spießl, Markus Schmid, Heribert Englhard und Yesu Savarivappas sowie den Kirchenpflegern Hermann Bäumler (Weiherhammer), Karl Bauer (Kaltenbrunn) und Leonhard Steinsdörfer (Kohlberg) zogen Lukas und Nieciecki in das Gotteshaus ein.

In seiner Begrüßung erinnerte Dekan Lukas, dass 2004 Bischof Rudolf Müller Adam Nieciecki zum Administrator der Pfarrei Weiherhammer berufen hatte. 2012 wurde mit der Pfarrei Kohlberg eine Gemeinschaft geschlossen, zu der in diesem Jahr auch Kaltenbrunn stieß. Ab dem heutigen Tag werde Pfarrverwalter Adam zum Pfarrer einer Gemeinschaft installiert. In der Predigt rief Dekan Lukas die Gläubigen auf, zu einer Gemeinschaft zusammenzuwachsen, da es nicht genügend Priester für jede Gemeinde gebe. "Es ist ein Drahtseilakt, eine Gemeinschaft zu bilden und die eigene Identität zu behalten", meinte der Dekan. Wenn man Liebgewonnenes auf den Prüfstand stelle und für etwas Neues bereit sei, werde dies gelingen. Der Kirchenchor unter Leitung von Gotthard Betz umrahmte den Gottesdienst.

Beim Stehempfang in der Unterkirche gratulierte Kirchenpfleger Hermann Bäumler Pfarrer Adam zur Ernennung. Er wünsche sich, dass die drei Pfarreien aufeinander zugehen, meinte Bürgermeister Ludwig Biller. Der stellvertretende Landrat Albert Nickl überreichte ein Geschenk.
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