Zehn Spatenschwinger schaufeln Weg für mehr Gäste in Weiherhammer frei

Lokales
Weiherhammer
28.05.2015
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Wahrscheinlich geht es nicht ohne gelegenheitstypische Floskeln. Aber "Der Spatenstich ist der Beginn eines Baus" gehört schon ins Reich der ganz kräftig ausgebleichten Satzfetzen. Dennoch war das Signal für das erste Hotel in Weiherhammer am Mittwochvormittag keineswegs eine langweilige Pflichtübung. Wie stellvertretender Landrat Albert Nickl betonte, setzt die Unternehmerfamilie Witt damit ein Zeichen: Dafür, dass es sich lohnt, anzupacken; dafür, dass der Fremdenverkehr im Landkreis Potenzial hat; dafür, wie ein Ortskern belebt werden kann. Bevor es wieder ins Floskelhafte absackte, lieferte Architekt Josef Schönberger aus Oberviechtach Fakten, dass gegenüber dem neuen Rathaus wirklich Beeindruckendes entsteht. 19 Doppelzimmer, 2 Einzelzimmer, eine Hochzeitssuite soll das Drei-Sterne-Haus einmal anbieten. Geht alles glatt, könnte der erste Übernachtungsgast im Mai 2016 sein Haupt zur Ruhe betten. Ursprünglich hatten die Witts geplant, schon im Februar oder März loszulegen. Dass es ein bisschen länger gedauert hat, lag nicht an den Genehmigungsbehörden, sagte Schönberger. Es ging einfach darum, Fördermöglichkeiten auszuloten. Der Architekt erinnerte daran, wie Rita und Josef Witt ihn vor anderthalb Jahren angesprochen hatten, was es denn für Möglichkeiten gebe, im alten Gasthaus "Erzseidel" zwei bis drei Fremdenzimmer einzurichten. Das Paar habe sich dazu ermuntern lassen, in die Vollen zu gehen. Dass daraus "etwas G'scheit's" wird, waren alle Gäste des Festakts überzeugt, die kurz darauf im Rathauscafé mit den Bauherren anstießen. Bürgermeister Ludwig Biller und alle anderen wünschten einen "unfallfreien Verlauf" der Arbeiten. Manche Floskeln können einfach nicht schaden. Bild: wsb
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