Zwei ziehen an einem Strang

Mit der Kooperation bei der Nutzung der topmodernen 5-Achsen-CNC-Maschine gehen die Europa-Berufsschule Weiden und das ÜBZO einen neuen innovativen Weg. Die Schule nutzt die Technik in Weiherhammer und umgeht so eine große Investition. Die Tinte auf den Verträgen ist noch frisch, bei der Unterzeichnung waren Studiendirektor Richard Lang, Weidens Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, Schulleiter Josef Weilhammer, ÜBZO-Geschäftsführer Reinhold Hautmann und Ausbilder Horst Lindner direkt an der modernen Maschine da
Lokales
Weiherhammer
15.12.2014
0
0

5-Achsen-CNC-Technik - was ist das nun wieder? Eine Antwort darauf geben die Spezialisten der Europa-Berufsschule Weiden und des überbetrieblichen Bildungszentrums in Ostbayern.

Sie starteten eine Kooperation, in deren Mittelpunkt neuestes Know how in Form von 5-Achsen-CNC-Technik steht. Weidens Oberbürgermeister Kurt Seggewiß als Sachaufwandsträger und der Leiter des beruflichen Schulungszentrum, Josef Weilhammer, unterzeichneten mit ÜBZO-Geschäftsführer Reinhold Hautmann den vorbereiteten Vertrag in der Ausbildungswerkstatt in Weiherhammer.

"Ich sehe darin eine Win-Win-Situation", sagte Weilhammer. Die Vorteile liegen auf der Hand: Zeitgemäße Ausbildung an der 5-Achsen-CNC-Maschine, ermöglicht durch enge Kooperation zwischen Lehrern und Ausbildern. Erfahrungsaustausch durch gemeinsame Projekte führe näher zur Praxis.

Finanziell gibt es Vorteile für die Schule und die Stadt: Es bleiben mehr Spielräume für andere Investitionen. Zudem fallen keine Wartungs- und Reparaturkosten an. Dafür nimmt die Schule auch die Fahrtkosten und den höheren Organisationsaufwand in Kauf. "Es macht Sinn, das Netzwerk zu nutzen", bedankte sich Seggewiß. Der Haushalt würde damit entlastet.

"Die gesamte Palette an Möglichkeiten auszuschöpfen ist nur über die Berufsschule möglich", begrüßte Hautmann den Schritt. "Wir haben schon immer ein gutes Miteinander gepflegt, das ist ein weiterer Schritt." Er sieht die Ausbildung an der Maschine auch als Instrument, junge Leute in der Region zu halten.

Profitieren werden mit dem Outsourcen die Metallberufe. Aufgrund kurzlebiger Innovationszyklen, zunehmender Sicherheitsanforderungen, aber auch des Investitionsstaus im Berufsschulbereich sieht sich die Europa-Bildungseinrichtung vor allem im Werkstätten-Segment immer mehr gezwungen, größere Anschaffungen, verbunden mit Um- und Anbauten, zu realisieren. Eine alternative eigene Beschaffung siedelt der Schulleiter im einstelligen Millionenbereich an. Neue Wege in Form eines Übergangsmanagements seien daher sehr sinnvoll. Beim Vertragsabschluss waren stellvertretender Schulleiter Studiendirektor Thomas Neumann und Studiendirektor Richard Lang als Ausbildungsleiter Metalltechnik dabei, um die Details mit den ÜBZO-Fachleuten aus dem Ausbildungs-Segment abzustimmen.
Weitere Beiträge zu den Themen: 12-2014 (6638)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.