Ein Bauhof für alle
Drei Gemeinden sollen sich einen Bauhof teilen

Politik
Weiherhammer
18.01.2016
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Aus drei mach eins: Die Gemeinderäte spielen mit dem Gedanken, die Bauhöfe in Weiherhammer, Etzenricht und Kohlberg zusammenzulegen. Fraglich ist die Wirtschaftlichkeit der Idee.

Die Pläne will die Verwaltungsgemeinschaft Weiherhammer in der interkommunalen Zusammenarbeit prüfen lassen. Die drei Gemeinden der VG würden dann gemeinsam einen Bauhof betreiben.

Der Rat von Weiherhammer hat sich für eine Beteiligung ausgesprochen. Allerdings muss mindestens eine weitere Gemeinde mitmachen. Um die Kosten der Wirtschaftlichkeit zu untersuchen, gibt es eine Förderung von 85 Prozent. Bürgermeister Ludwig Biller erhofft sich von der Zusammenlegung der Höfe, den Betrieb günstiger gestalten zu können.

Vorhaben überprüfen


Etzenricht und Kohlberg beschäftigen auf ihren Bauhöfen je drei Vollzeitarbeitskräfte. In Weiherhammer sind neun Personen in Vollzeit beschäftigt. Ein externer Berater soll feststellen, ob eine Zusammenlegung sich lohnt. Eine Zusammenarbeit wäre auch im Kläranlagenbereich denkbar.

Vonseiten ansiedelungswilliger Gewerbebetrieben herrsche nach Worten des Bürgermeisters rege Nachfrage nach kleineren Grundstücken. Die Räte sprachen sich deshalb einstimmig für die Aufstellung eines Bebauungsplanes aus. In dem soll die Grünordnung des Industriegebiets "Weberschlag" neu geordnet werden.

Dem Gemeinderat liegt der Haushalt 2016 des Kinderhauses St. Barbara Weiherhammer vor. Dieser sieht nach Vereinbarung mit der katholischen Kirchenstiftung nicht mehr 100 000 Euro, sondern nur nach 68 787 Euro Betriebskostendefizit vor. Den Betrag muss zu 100 Prozent die Gemeinde übernehmen. Der Rat stimme dem Haushaltsplan zu.

Wie Biller informierte, werde in Zukunft für das Kinderhaus eine Geschäftsführerin tätig sein. Um den Schulweg zu sichern, werden in der Eichenstraße für den dort kreuzenden Geh- uns Radweg als bauliche Sicherungsmaßnahme beidseitig Halbschranken angebracht.

Exakt formulieren


Das Betretungsrecht in der Wasserabgabe-Satzung für Kaltenbrunn ist nicht rechtssicher formuliert. Die Mitglieder beschlossen daher, eine rechtskonforme Umsetzung der Betretungsrechte zu erlassen. Außerdem informierte der Bürgermeister, dass die Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge rund 726,15 Euro eingebracht habe.
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