Erfreuliches im Gemeinderat
Kindergartendefizit schrumpft

Politik
Weiherhammer
12.11.2016
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Die katholische Kirchenverwaltung Kaltenbrunn legte der Gemeinde das Betriebskostendefizit des Kindergartens St. Martin für 2015 vor. Es sind 7415,63 Euro. Ebenso übernimmt das Rathaus das Betriebskostendefizit für das Kinderhaus St. Barbara Weiherhammer mit 49 907 Euro.

Das ist laut Bürgermeister Ludwig Biller die Hälfte vom Vorjahr. Dies sei auf die Energieeinsparung durch den Neubau und auf personelle Veränderungen zurückzuführen, gab er in der Gemeinderatssitzung bekannt. In diesem Zusammenhang regte SPD-Fraktionssprecher Rainer Vater an, zu prüfen, den Kindergarten während der Ferien nicht solange zu schließen, da Eltern nicht so lange Urlaub haben. Bürgermeister Biller regte an, dazu eine Fachfrau vom Träger, der Caritas, einzuladen. Beim Regionalplan Windenergie ist Weiherhammer laut Biller nicht mehr betroffen. Kaltenbrunn sie jedoch wieder aufgenommen, obwohl der Gemeinderat bereits erklärt habe, dass dieses Gebiet wegen des angrenzenden Truppenübungsplatz Grafenwöhr sowie durch das Wasserschutzgebiet nicht geeignet sei.

Um gegen unangenehme Überraschungen gewappnet zu sein, ist für das Wasserhaus in Kaltenbrunn eine neue Leittechnik notwendig. Den Auftrag bekam die Firma Isa aus Weiden für 11 780 Euro. Weiherhammer beteiligt sich außerdem an der Bündelausschreibung für die kommunale Erdgasbeschaffung für 2018 bis 2022. Seit 2008 ist die Gemeinde an der Städtebauförderung beteiligt. Kämmerer Christian Wirth legte den Räten den Bedarf für das Jahresprogramm 2017 vor. Für den städtebaulichen Wettbewerb im Sanierungsgebiet werden 100 000 Euro, für die städtebauliche Beratung 17 000 Euro, für die Neugestaltung des Umfeldes von Kinderhaus und Friedhof 80 000 Euro, für den Rahmenplan Ärztehaus/Apotheke 50 000 Euro sowie den Teilabschnitt Ortsdurchfahrt 40 000 Euro der Regierung der Oberpfalz als Bedarf mitgeteilt.

Die Jahresrechnung 2015 schließt im Verwaltungshaushalt mit 10 763 024 Euro und im Vermögenshaushalt mit 5 486 452 Euro ab. Der Schuldenstand zum Jahresende 2015 betrug 8 512 726 Euro. Bis 2021 soll die bisherige Regelung bei der Umsatzsteuer beibehalten werden.
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