Freude bei Engagement für die Heimat

Im Innovision Center diskutierte der Arbeitskreis Kommunalpolitik des JU-Kreisverbandes über die Erfahrungen junger Mandatsträger. Bild: bgm
Politik
Weiherhammer
09.11.2016
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Viele junge Leute interessieren sich nicht für Politik. Das erleben auch junge Kommunalpolitiker. Bei einem Treffen im Innovision Center Weiherhammer tauschen sie sich aus.

(bgm) Halbzeitanalyse: Unter diesem Stichwort lud der Arbeitskreis Kommunalpolitik des JU-Kreisverbandes Neustadt/WN zum Gedankenaustausch ins Innovision Center. Der Einladung waren neben Landrat Andreas Meier und CSU-Kreistagsfraktionschef Stephan Oetzinger viele junge Mandatsträger aus den Reihen der Union gefolgt. Die Arbeitskreisleiter Ernst Lenk aus Schirmitz und Severin Hirmer aus Weiherhammer wollten mit dem Treffen den Erfahrungsaustausch der jungen Gemeinde- und Stadträte fördern. Bei der Ansprache von Hürden und Problemen wurde sich in lockerer Gesprächsrunde auch über die bereits erzielten Erfolge seit der Wahl im Jahr 2014 unterhalten. So betonten alle Teilnehmer, dass das Engagement für die Heimatregion und die eigene Gemeinde sehr viel Freude bereite und die gewonnen Erfahrungen auch Ansporn zum Weitermachen seien. Die Tendenz, dass sich immer weniger Menschen, vor allem auch junge Leute, für Politik und die Kommunalpolitik im Speziellen interessieren, sei für die Gemeinde- und Stadträte ein großes Problem. Es müsse darauf hingearbeitet werden, dass sich bei Wahlen junge Menschen als Kandidaten aufstellen lassen. Ein ehrenamtliches Mandat und Beruf sowie Familie müssten sich vereinbaren lassen. Dies sei nicht in jeder Kommune zu Hundert Prozent gegeben. Bis zur nächsten Wahl will der Arbeitskreis dazu beitragen, dass junge Menschen stärker animiert werden, ihr Stimmrecht zu nutzen.
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