Gemeinderat beschließt Nachtragshaushalt
Mehr ausgeben als geplant

Die große Haidenaabbrücke in Richtung Lohbachwinkel muss nach einer Überprüfung dringend saniert werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf 468.000 Euro. Die Arbeiten sollen noch im Herbst beginnen. Bild: baw
Politik
Weiherhammer
09.09.2016
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Weiherhammer muss mehr Geld ausgeben. Die Kosten für einen Grundstückserwerb, die Sanierung der Haidenaabbrücke und Personal waren nicht vorhersehbar. Sie zwingen die Gemeinderäte zum Erlass eines Nachtragshaushalts.

In der ersten Sitzung nach der Sommerpause mussten die Gemeinderäte einen Nachtrag für den Haushalt 2016 verabschieden. Unvorhergesehene Kosten des laufenden Jahres hatten dies nötig gemacht.

Geschäftsleiter Claus Hellbach zufolge, erwirbt die Gemeinde für die städtebauliche Entwicklung ein Grundstück. Sie muss für den Bauhof ein Fahrzeug anschaffen und zusätzliche Beschäftigte einstellen. Außerdem mussten der Verwaltungs- und Vermögenshaushalt erhöht werden.

Die einstimmig beschlossene Haushaltssatzung sieht im Verwaltungshaushalt eine Erhöhung von 8 auf 8,5 Millionen Euro vor. Daraus fließt nunmehr rund eine Million Euro dem Vermögenshaushalt zu. Dieser wiederum erhöht sich von bisher etwa 3,5 Millionen auf 4,2 Millionen Euro. Ursprünglich geplant war eine Entnahme aus den Rücklagen von 1,6 Millionen Euro. Diese erhöht sich nun auf 2,1 Millionen Euro. An Tilgung wird in diesem Jahr insgesamt 880 000 Euro geleistet. Die Rücklagen schrumpfen zum Jahresende auf 1,3 Millionen Euro. Der Schuldenstand der Gemeinde wird 7,7 Millionen Euro betragen.

Ausgaben genehmigt


In der letzten Sitzung vor der Sommerpause hatten die Räte Bürgermeister Ludwig Biller beauftragt, die Sanierungsarbeiten an der Haide-naabbrücke auszuschreiben. Im Haushalt waren dafür ursprünglich 340 000 Euro eingeplant. Das wirtschaftlichste Angebot lag bei rund 468 000 Euro. Der Gemeinderat genehmigte einstimmig die überplanmäßige Ausgabe.

Befassen mussten sich die Räte auch mit Änderungen am Bebauungsplan für das Industriegebiet "Weberschlag". Die Stellungnahmen der Öffentlichkeit, der Behörden und sonstiger Träger brachten keine neuen Aspekte in die Diskussion. Der Gemeinderat beschloss daher den Bebauungsplan als Satzung.
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