Interkommunale Kooperation
Bauhöfe: Duo statt Trio

Da für Weiherhammer eine Erweiterung des Bauhofes nicht möglich ist, wird mit der Marktgemeinde Kohlberg im Zuge einer interkommunalen Kooperation eine Zusammenlegung der Bauhöfe angestrebt. Bild: baw
Politik
Weiherhammer
14.03.2016
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Nachdem sich Etzenricht gegen eine interkommunale Kooperation bei der Zusammenlegung der Bauhöfe ausgesprochen hat, wollen Weiherhammer und Kohlberg nun alleine handeln.

In der Gemeinderatssitzung sprach sich das dezimierte Gremium einstimmig für eine interkommunale Zusammenarbeit mit Kohlberg aus. Ein Zuwendungsantrag für eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung und eine Konzeptstudie zur Zusammenlegung der Bauhöfe soll gestellt werden.

14 500 Euro Eigenanteil


Nach zweitem Bürgermeister, Herbert Rudolph, der die Sitzung leitete, umfasst der Zuwendungsantrag zwei Phasen. In der ersten soll geklärt werden, ob ein Zusammenschluss sinnvoll und wirtschaftlich ist. Die Kosten dafür belaufen sich auf 21 500 Euro. Bei einem positiven Ergebnis ist eine Konzeptstudie notwendig, die eine Empfehlung über die Rechtsform der Zusammenlegung bringt. Die Kosten belaufen sich auf 76 000 Euro. Gefördert werden die Kosten mit bis zu 90 000 Euro. Beide Gemeinden müssten nach Rudolph 14 500 Euro aus Eigenmitteln aufbringen. Davon müsste Weiherhammer zwei Drittel und Kohlberg ein Drittel leisten. Im Haushalt seien dafür keine Mittel eingestellt. Nach Rainer Vater (SPD) sei es schade, dass Etzenricht ausgeschieden ist. Neben der Zusammenlegung der Bauhöfe könnte später die Zusammenarbeit anderer Einrichtungen folgen.

Nach Roland Braun (FWG) müsse das Vorhaben schnell verwirklicht werden. Rudolph verdeutlichte, dass Weiherhammer nicht umhinkomme, schnell zu handeln, da auf dem Platz des jetzigen Bauhofes keine Erweiterungsmöglichkeit besteht. Nichts einzuwenden hatten die Räte gegen einen Erlass einer Einbeziehungssatzung "Am Rangl" in Thansüß des Marktes Freihung. Hierbei soll ein Grundstück im Außenbereich in das benachbarte Baugebiet einbezogen werden.

"Weil nur noch zwei Bauplätze frei sind, muss die Gemeinde Bauwilligen weiteren Baugrund zur Verfügung stellen", sagte Rudolph. Vom Gemeinderat sei bereits eine Grundsatzentscheidung getroffen worden, dass der Bauabschnitt 5 erschlossen werden soll. Einstimmig wurde mit dem Büro Zwick Ingenieure aus Weiden ein Ingenieurvertrag zur Erschließung geschlossen.

Sechs Hilfe-Punkte


Der Sitzungsleiter gab bekannt, dass durch den Forst Rettungspunkte eingerichtet werden. Man erhofft sich dadurch, schnellere Hilfe bei Unfällen im Wald leisten zu können. Im Gemeindebereich sollen sechs solcher Punkte installiert werden. In Weiherhammer beim Lohbach, Nähe Bahnhof und am Kalkhäusl. In Trippach am Gemeindehaus, in Kaltenbrunn am Sportplatz und in Dürnast bei der Neumühle. (Im Blickpunkt)
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