Raiffeisenparkplatz soll für Dauerparker freigegeben werden
Dauerparker willkommen

Der Raiffeisenparkplatz, auf dem bisher das Parken zeitlich begrenzt war, soll in Zukunft den Dauerparkern zur Verfügung stehen. Die Beschäftigten der umliegenden Geschäfte können dort ihre Fahrzeuge abstellen. Im Gegenzug wird auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein auf zwei Stunden begrenztes Parken eingeführt. Bild: baw
Politik
Weiherhammer
11.06.2016
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Parkplätze sind eine heikle Sache in Weiherhammer. Bürgermeister Ludwig Biller sieht eine Lösung in der Hauptstraße. Und auch die BHS-Parker haben nun neue Stellplätze zur Verfügung.

Laut Bürgermeister Ludwig Biller gibt es in der Hauptstraße ein Parkplatzproblem. Da im Bereich der beiden Banken wegen Dauerparkern die Parkmöglichkeiten sehr begrenzt sind, schlug er vor, beim Raiffeisenparkplatz die zweistündige Beschränkung aufzuheben. Dann könnten dort Dauerparker ihre Autos abstellen.

Neuer BHS-Parkplatz


Biller will mit den Inhabern der Geschäfte sprechen, damit die Angestellten den Parkplatz nutzen. Im Gegenzug soll auf der gegenüberliegenden Straßenseite die Parkzeit an Werktagen von 7 bis 18 Uhr auf zwei Stunden begrenzt werden. Die Angestellten der BHS-Corrugated haben auch eine weitere Parkmöglichkeit zur Verfügung. Die BHS hat auf dem Sparrer-Grundstück gegenüber vom Bahnhof Parkmöglichkeiten geschaffen. Die Gemeinderäte befassten sich ferner mit der Änderung des Regionalplanes Oberpfalz Nord. Sie schlugen die Aufnahme des Aufbaus eines Kombinierten-Ladungsverkehr-Terminals und eines Güterverkehrszentrums (GVZ) vor. Zudem solle das GVZ in Wiesau bei Verkehrsinfrastrukturplanungen berücksichtigt werden und eine Kooperation mit dem künftigen GVZ in Weiherhammer angestrebt werden. Die Räte begründeten das damit, dass der Kombinierte Ladungsverkehr in der Nordoberpfalz noch erhebliche Wachstumspotenziale habe. Werden diese voll aktiviert, könnten die Straßen vom Lkw-Verkehr entlastet werden und Unternehmen mit direkter Schienenverbindung zu internationalen Hochsee-Häfen den Weltmarkt besser erschließen.

Daher sei es zu begrüßen, wenn ergänzend zum KLV-Terminal in Wiesau auf dem Gelände der Firma Pilkington ein weiterer Terminal entstehe. Beide Standorte bilden mit den Gewerbegebieten in unmittelbarer Nachbarschaft funktionsfähige Güterverkehrszentren. Aufgrund der geografischen Konstellation in der Region Oberpfalz-Nord konkurrieren sie nicht miteinander, sondern ergänzten sich ideal.

Bei der Erschließung des Industriegebiets "Weberschlag" Bauabschnitt 2 übernimmt die Firma Richard Schulz aus Pfreimd die Straßen- und Kanalarbeiten für 334 492 Euro.

Rat vom Ausschuss


Noch zu keiner Entscheidung kamen die Räte bei der Aufstellung eines Rahmenplans für die Hauptstraße bei der Städtebauförderung. Laut Biller beinhalte der Plan Passagen, die man überdenken sollte. Bernd Heibl, Sprecher der CSU-Fraktion, stimmte zu. Er machte deutlich, dass bei Verstößen Schwierigkeiten bei der Förderung auftreten könnten. Die Räte kamen überein, dem Bau- und Umweltausschuss den Plan vorzulegen.

GemeinderatssplitterDen Plan für ein neues Gemeindehaus sieht das Amt für ländliche Entwicklung als nicht förderungswürdig an. Das geplante Haus passe nicht ins Ortsbild. Das Amt regte an, über eine Sanierung des alten Gebäudes nachzudenken.

Die Räte unterstützen den Förderverein "Simultankirchen-Radweg" für zwei Jahre mit je 300 Euro.

Der Landkreis vergibt einen Sozialpreis und nimmt Vorschläge an.

Von Montag, 13. Juni, bis Freitag, 24. Juni, ist die NEW 21 (alt) von Weiherhammer zum Drechsler gesperrt, Umleitung über die NEW 21 (neu).

Der Aufbau der Geräte am Spielplatz am roten Weg hat begonnen. (baw)
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