Andreas Meier vor Dürnaster CSU: "Noch so ein Jahr können wir uns nicht leisten"
Landrat spricht Tacheles

Vermischtes
Weiherhammer
18.12.2015
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Die Jahresabschlussfeier beim "Huterer" vereinte Mitglieder, Freunde und Unterstützer. Nach dem Genuss von delikaten Karpfen servierte Kreisvorsitzender Landrat Andreas Meier politische Kost.

Im Brennpunkt stehe die Flüchtlings-Problematik. Der Landkreis habe bei der Unterbringung die Zahl 1000 überschritten, führte Meier aus. "Wir haben die Situation im Griff, aber es kann so nicht weitergehen, weil wir an unsere Kapazitätsgrenzen stoßen. Dies gilt auch für die Ehrenamtlichen." Der Kreischef plädierte für die Schaffung von künftig größeren Einheiten mit 150 Personen. Dafür seien im Landkreis noch zwei, drei Projekte vorgesehen. Verfahrensbeschleunigung nannte Meier als weitere erforderliche Maßnahme. "Wir als CSU müssen eine konsequente Politik verfolgen. Noch mal so ein Jahr können wir uns nicht leisten", unterstrich Meier.

Gut und vertrauensvoll laufe die Kooperation mit der SPD. "Ich lasse mich nicht verbiegen", meinte der Landrat. "An der Einführung der Biotonne 2016 kommen wir nicht vorbei. Die angedachte Biogasanlage dazu werden wir mit Tirschenreuth und Weiden aber nur machen, wenn sie wirtschaftlich zu betreiben ist", verdeutlichte Meier.

Zusammen mit Bürgermeister Ludwig Biller ehrte er für zehn Jahre Parteizugehörigkeit Stefan Bauer, Thomas Pritzl, Christian Mühlbach und Andreas Malzer, für 20 Jahre Vorsitzenden Thomas Schönberger. Seit 30 Jahren ist Herbert Rudolph bei der CSU. Entschuldigt waren Erich Geier (30 Jahre), Christoph Liedl, Dominik Pritzl (je 10 Jahre).
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