Feuerwehr bereitet 150-jähriges Jubiläum vor
Blick geht schon in die Zukunft

Verdiente Aktive sowie junge Nachwuchskräfte beförderte und ehrte Kommandant Alexander Kummer (rechts). Komplimente verteilten Bürgermeister Herbert Rudolph und Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer (Vierter und Fünfter von rechts). Bild: bk
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Weiherhammer
15.01.2016
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Kaltenbrunn. Die Feuerwehr hat das bereits 150-jährige Jubiläum im Visier. Vom neuen HLF 20 erwartet man sich einen weiteren Motivationsschub und die Einsätze erreichten eine Rekordmarke. Ihren Aufgaben jederzeit gewachsen und für die Zukunft gut gerüstet sieht sich die Markt-Feuerwehr.

"Sie ist auf dem richtigen Weg", bescheinigte Kreisbrandinspektor (KBI) Georg Tafelmeyer in der Hauptversammlung. "365 Tage bereit zu stehen und die Freizeit für Schulungen zu opfern, sind die Kosten für das neue Fahrzeug wert", sagte zweiter Bürgermeister Herbert Rudolph. Mit der Übergabe der Urkunde besiegelte Vorsitzender Thomas Gmeiner die Aufnahme von Jasmin Feuerer, Celine Speth und Harald Sifft. Die Wehr zählt 176 Mitglieder. Dass es gesellig zur Sache geht, verdeutlichte Gmeiner mit Starkbierfest, Johannisfeuer, Gartenfest und Kameradschaftsabend. "In den nächsten zwei Jahren bereiten wir das 150-Jährige vor", sagte der Vereinschef. "Rein rechnerisch ist ein Defizit entstanden, denn für eine neue Fahne legten wir 1500 Euro zurück", sagte Stephanie Wölfl.

"Es brennt wieder häufiger, und das nicht nur bei uns", stellte Kommandant Alexander Kummer fest. Im Kerngeschäft standen 46 Einsätze zu Buche, eine Steigerung um 20 Prozent. Sie teilten sich auf in 36 technische Hilfeleistungen, acht Brandeinsätze und zwei Sicherheitswachen. Dabei waren 487 Dienstleistende 489 Stunden im Einsatz. Ausführlich dokumentierte Kummer das Zugunglück in Freihungsand. Um das hohe Ausbildungsniveau zu halten, absolvierten die Kameraden neben monatlichen Übungen zwei Leistungsprüfungen, Motorsäge- und Erste-Hilfe-Kurs.

Im Ernstfall könne man auf 59 Aktive, darunter acht Frauen, zurückgreifen. Zur Verfügung stünden 25 Atemschutzträger. Felix Dippl, Florian Koppmann und Alexander Deese besuchten den Atemschutzlehrgang. Am Kurs "Absturzsicherung" nahmen Gerald Wölfl, Markus und Andreas Kummer sowie Michael Koppmann teil. 14 Aktive beteiligten sich an der Digitalfunkausbildung.

Der Kommandant ernannte Harald Sifft zum Feuerwehrmann und beförderte Maximilian Krauß und Stefan Rothballer zu Oberfeuerwehrmännern, Roland Krauß zum Hauptfeuerwehrmann und Jürgen Oheim zum Oberlöschmeister. Christian Ditz ist seit 25 Jahren aktiv. Auf etwas mehr als 1000 Stunden bezifferte Kummer den Zeitaufwand für die Beschaffung des neuen Hilfeleistungs- und Löschgruppenfahrzeugs, das im März in Dienst gestellt wird. Kummer informierte auch über Investitionen in die Ausrüstung. "Die Einsparung durch den Einbau der neuen Funkgeräte in Eigenregie betrug über 6000 Euro."

Gute Nachrichten gab es von der Jugendgruppe. "Die Mädchen sind auf dem Vormarsch", meinte Jürgen Oheim. Der Nachwuchs war bei 29 Einheiten gefordert. Pfarrer Matthias Weih versuchte, Teamgeist und Vertrauen der Jugendlichen zu stärken.
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