Feuerwehr und BRK informieren Grund- und Mittelschüler - Auch praktische Übungen absolviert
Richtiges Verhalten im Notfall

Vermischtes
Weiherhammer
17.06.2015
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Man kann nur hoffen, dass nie der Ernstfall eintritt: Um den Mädchen und Buben die Angst vor Feuer und Unglücksfällen zu nehmen und um dagegen gewappnet zu sein, besuchte die Feuerwehr zusammen mit Helfern des Roten Kreuzes die Schulen. Sie zeigten den Kindern nicht nur Ausrüstungsgegenstände, sondern ließen sie auch bei praktischen Übungen Hand anlegen.

In verschiedenen Klassenzimmern und im Freien waren für den Sicherheitstag Stationen aufgebaut, welche die Klassen durchlaufen konnten. In der Grundschule konnten sich die Kinder über einen BRK-Rettungswagen und ein Feuerwehrfahrzeug sowie deren Ausrüstung informieren.

Die Notrufnummer 112 für Rettungsdienst, Notarzt, Feuerwehr und Krankentransport stand an einer weiteren Station im Mittelpunkt. Die Schüler erfuhren, wie wichtig ein richtig abgesetzter Notruf ist. Die Experten forderten die Kinder auf, dabei ruhig zu bleiben und den Telefonhörer nicht sofort aufzulegen, damit die Helfer der Rettungsleitstelle offene Fragen klären kann. Wie wichtig dies ist, merkte der Nachwuchs bei einer praktischen Übung, bei der so mancher wichtige Infos vergaß.

Um den Mädchen und Buben die Angst vor Personen in Atemschutzanzügen zu nehmen, stellten Feuerwehrleute diese Ausrüstung und deren Notwendigkeit ausführlich vor. Die stabile Seitenlage und das Anlegen von Verbänden lernten die Kleinen bei einer Ersten-Hilfe-Station.

In der Mittelschule berichteten junge Floriansjünger über die Jugendarbeit bei der Feuerwehr. Mit Begeisterung erzählten sie, was sie alles lernen, wo sie bereits mithelfen dürfen und welch gute Kameradschaft unter den Rothelmen herrscht.

Im Schulhof standen Fahrzeuge und Hydraulikgeräte im Fokus. Dabei kam auch die Rettungsschere zum Einsatz. Unter Anleitung eines Feuerwehrmanns durften die Schüler damit den Einsatz an einer Autortür testen. Dies ließen sich auch Schulleiterin Inge Schley und Bürgermeister Ludwig Biller nicht entgehen. Beide mussten feststellen, dass der Umgang mit diesem Hilfsmittel ganz und gar nicht einfach ist.

Beim Thema Brandbekämpfung erfuhren die Kinder, dass nicht jedes Feuer mit Wasser gelöscht werden darf. Bei einer praktischen Übung durften sie auch mit verschiedenen Feuerlöschern hantieren. Auch bei den Schülern der Mittelschule standen das Absetzen eines Notrufs, die Schutzausrüstung sowie Erste Hilfe auf dem Programm.
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