Gedenken an Gefallene beim Volkstrauertag in Weiherhammer
Flüchtlingsströme mahnen

Bürgermeister Ludwig Biller gedachte der Toten der Kriege und forderte auf, den Frieden zu achten und ihn zu erhalten. Bild: baw
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Weiherhammer
15.11.2016
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"Frieden und Freiheit ist die Grundlage jeder menschenwürdigen Existenz", betonte Bürgermeister Ludwig Biller bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag und forderte auf, das kostbarste Gut - den Frieden - zu wahren. Zahlreiche Bürger beteiligten sich am Samstagabend an der Gedenkfeier. Nach einer gemeinsamen Messe in der katholischen Pfarrkirche zogen sie zusammen mit Biller, dem Gemeinderat und den Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine zum Kriegerdenkmal. Dort hielten Reservisten der Kameradschaft Etzenricht/Weiherhammer Ehrenwache. Die Blaskapelle Etzenricht und der Männergesangverein "Liederkranz" gestalteten die Feier musikalisch. "Uns führt die Trauer zusammen, verbunden mit dem Bestreben, die Opfer vor dem Vergessen zu bewahren, denn wenn niemand mehr an die Opfer von Krieg und Gewalt denkt, sind diese endgültig tot", betonte Biller. Auch in dieser Stunde würden Menschen um ihr Leben kämpfen. Flüchtlingsströme aus aller Welt seien unterwegs - das mache eines deutlich:

"Friede ist noch lange nicht. Gerade wir wissen aus eigener Vergangenheit, dass Freiheit und Demokratie nicht von alleine entstehen und erhalten bleiben." Es brauche Menschen, die dafür einstehen. Gerade deshalb komme dem Volkstrauertag nach wie vor ein hoher Stellenwert zu. Er sensibilisiere dafür, jeden Menschen zu achten, ungeachtet seiner Herkunft oder seine Konfession. Der Bürgermeister sowie Richard Schlosser und Hermann Böhm legten Kränze am Mahnmal nieder.
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