Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft
Rotte Schwarzwild durchquerte Revier

Vermischtes
Weiherhammer
29.03.2016
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Auf ein normales Jagdjahr blickte die Jagdgenossenschaft Weiherhammer-Trippach in der Jagdversammlung zurück. Der Pachtschilling bleibt nach einstimmigem Beschluss in der Kasse und der alte Abschussplan weiterhin bestehen.

Zweiter Jagdvorsteher Alfred Kneidl berichtete von der Teilnahme an der Hegeringversammlung, bei der das Verbissgutachtens und der Abschussplan vorgestellt worden waren. Die Kosten für die Wildabweiser von 609 Euro teilen sich die Jagdpächter, die Jagdgenossenschaft sowie die Gemeinde. Sorgenkind bleibe die Gemeindeverbindungsstraße Weiherhammer-Trippach. Hier fielen Rehe dem Straßenverkehr zum Opfer. Auch eine Rotte Wildschweine durchquerte das Revier und richtete massive Schäden an.

Die Pächter Otmar und Bernd Schmid pflegen das Revier einwandfrei. "Der Jagdpachtschilling wird nicht ausbezahlt", informierte Kneidl. Es seien 1500 Euro für den Graben- und Wegebau sowie 600 Euro für die Anschaffung von Vergrämungsmittel für Schwarzwild eingeplant. Laut Schmid erfüllten die Jäger den Reh-Abschuss.

Viele Rehe wären auf der Verbindungsstraße verendet, aber dank der Reflektoren sei die Zahl nicht weiter gestiegen. Den Grund für die Unfälle sieht Schmid darin, dass die Straße zwischen den Äsungsflächen verläuft. Die Genossen erlegten auch drei Füchse, zwei weitere starben auf der Straße.

Erfreulich seien die gesichteten Hasen, der Bestand blieb aber verschont. Rebhühner gibt es im Revier dagegen keine. Beim Versuch, Fasane auszuwildern, seien diese verschwunden. Dafür erlegten die Jäger fünf Wildenten.

Enthauptetes Wild


Mit den Wildschweine hatte die Jagdgenossen die bisherigen zwei Pachtjahre Glück gehabt. Das Verbissgutachten fiel positiv aus. Es gab einen Fall von Wilderei, bei dem die Jäger ein Reh mit abgetrenntem Kopf fanden. Sie erstatteten Strafanzeige.
Der Jagdpachtschilling wird nicht ausbezahlt.Jagdvorsteher Alfred Kneidl
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