Junge Union stellt Antrag im Gemeinderat
Freies Wlan für Weiherhammer

In der Jahreshauptversammlung wurden Michael Säckl, Severin Hirmer und Martin Oppitz (vorne, von links) für die langjährige Treue zur Jungen Union geehrt. Bild: baw
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Weiherhammer
11.03.2016
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Die Junge Union will im Gemeinderat einen kostenlosen Wlan-Zugang an öffentlichen Plätzen beantragen. Die Installation sei für die Weiherhammerer ein wichtiger Schritt zur digitalen Erschließung.

Nach Auffassung der vier JU-Gemeinderäte werde von einem immer größeren Teil der Bevölkerung der kostenlose Zugang zum Internet als selbstverständlich erachtet. Bayern soll bis 2020 mit einem engmaschigen Netz von kostenfreien Wlan-Hotspots überzogen werden. "BayernWlan" sieht zwei Hotspots pro Kommune vor, die durch dieses Programm finanziert werden. Die JU-Räte haben sich schon Gedanken über den Standort gemacht. So sei der Rathausvorplatz entlang des Beckenweihers ein Knotenpunkt, der sich hervorragend anbiete.

Als weiterer Standort käme der Marktplatz in Kaltenbrunn als Herzstück des Marktes in Frage. In der Jahreshauptversammlung zeigten sich die JU-Mitglieder begeistert von der Anregung ihrer Gemeinderäte. Vorsitzender Severin Hirmer ist stolz auf den Ortsverband, der einer der stärksten im Landkreis sei.

Bei der Wiederbelebung 2007 seien es 15 Mitglieder gewesen. Zwischenzeitlich sei die Zahl auf 80 angewachsen. Ziel sei es, die 100-Mitglieder-Grenze zu knacken. Sollte das klappen, gebe es ein 100-Liter-Fass Bier.

Hirmer erinnerte an Johannisfeuer, Hirschessen und Christbaumsammelaktion. Ein Erfolg sei "Weihnachten am Beckenweiher" gewesen. Mit Urkunden und einem alkoholfreien Vitamingetränk ehrte Hirmer Michael Säckl und Martin Oppitz für 15-jährige Treue. Hirmer selbst wurde von seinem Vertreter Julian Kraus für zehn Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Stellvertretender Kreisvorsitzender Florian Meißner lobte den Ortsverband als sehr aktiv im Kreisverband. "Viele Orte könnten sich glücklich schätzen, eine so intakte JU zu haben", meinte zweiter Bürgermeister Herbert Rudolph. Die CSU brauche junge und engagierte Leute, die einmal die Geschicke von Weiherhammer mitgestalten. FU-Vorsitzende Maria Blaschke freute sich, dass sich so viele junge Menschen in die Politik einbringen. Die JU habe laut dem Kaltenbrunner CSU-Vorsitzenden Thomas Schönberger die Aufgabe, junge Leute für die Politik zu begeistern. Bürgermeister Ludwig Biller überbrachte die Grüße der CSU und bat darum, den Zusammenhalt innerhalb der Unionsfamilie mehr nach außen hin sichtbar zu machen.
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