Klänge von Akkordeon und Hackbrett ziehen Publikum in den Bann
Zwerchfellmassage mit Musik

Zum Finale gegen Mitternacht zeigten alle 13 Akteure nochmals Proben ihres Könnens. Theo Helgert und die Geschwister Weber setzten sogar noch einige Hits drauf. Bild: bk
Vermischtes
Weiherhammer
14.04.2016
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Kaltenbrunn. Mit "Und gab's koi Musi und koi Lied, wos waa denn's Leb'n wert? A wenig wos braucht da Mensch für's Gemüt af der vadrahtn Erd'" eröffneten die "Vogelheim"-Musiker Sepp Ertl, Hans Dittrich und Georg Presl den Musikantenstammtisch. Unter Regie von Alfons Fehlner war die Veranstaltung Gegenstück zur Amerikanisierung im Radiosender Bayern 1. "Von wegen beste Musik für Bayern aus den 70ern und 80ern. Und auch in B 2 und B 3 ist das englische Geplärre zu hören", bemängelte Dieter Mohr aus Freihung.

Als Bereicherung erwiesen sich die Pressather Willi Prechtl (Saxophon) und Helmut Reichl (Gitarre) sowie der Neuzirkendorfer Georg Lauß (Akkordeon). Mit der "Nicklas-Polka" und "Habergeiß" erfreute das Hackbrett-Duo Christine Eller (Weiden) und Andrea Zellner (Waldthurn).

In seinem Element war der Eschenbacher Sepp Kämpf, als er mit "Ich schwing hi, ich schwing her" einen Wunsch erfüllte, hochdeutsch und bayrisch mischte und mit "Da Huwa, da Meier und i" Zwerchfellmassage betrieb. Danach gab Kämpf auf der Mundharmonika, begleitet vom Herold-Lugge am Schifferklavier, Oldies zum Besten. Mit dem Fliegermarsch starteten "Di zwoa Pressather" alias Sophia und Sandro Weber. Theo Helgert zog mit seiner Steirischn bei "Warum hast du so traurige Augen?" und "Der Marabu" die Zuhörer in den Bann. "Und a Waldbou bin i" ließen Schorsch Lauß und Helmut Reichl folgen.
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