Mit Ausdauer ans Ziel
Abschlussfeier an der Mittelschule Weiherhammer

Rektorin Inge Schley (Zweite von rechts) und Klassenleiterin Maria Sommer (Zweite von links) zeichneten die Quali-Besten Kevin Prölß (Fünfter von links), Kilian Naujoks (Dritter von links) und Marvin Gerstmann (Vierter von rechts) aus. Bild: baw
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Weiherhammer
24.07.2016
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Es ist die bisher kleinste Abschlussklasse in der Geschichte der Mittelschule. Gleichwohl begleiten die besten Wünsche die 17 jungen Männer und Frauen.

Meist strahlende Gesichter sah man bei der Abschlussfeier der 9. Klasse. Von den 17 Schülern der Klasse beteiligten sich 16 am Quali, den vier mit der Note gut und acht mit befriedigend bestanden.

Von den drei externen Teilnehmern schaffte einer eine Zwei und die beiden anderen Dreier. Beste sind Kevin Prölß aus Mantel mit einem Notendurchschnitt von 2,22 und Marvin Gerstmann aus Trebsau mit 2,32. Bester externer Teilnehmer ist Kilian Naujoks aus Kaltenbrunn mit 2,22. Sie alle bekamen Gutscheine.

Mit dem Lied "Wir haben viel erlebt in der Schule" stimmte der Schulchor unter der Leitung von Christine Paul auf die Feier ein. Laut Religionslehrerin Sabine Bergler ist die Schulzeit mit dem Fußball vergleichbar. Heute sei Schlusspfiff. Nach einer kurzen Andacht mit Pfarrerin Edith Lang gratulierte Rektorin Inge Schley ihren Schützlingen.

Wie beim Autorennen


So viele Jahre miteinander auf dem Weg sein, heiße Höhen und Tiefen miteinander durchzustehen und auch zu überwinden. Nun komme der nächste Schritt. Die Schulzeit könne man auch mit einem Autorennen vergleichen. Jede Runde sei anstrengend und aufregend. Die Stoppuhr zeige, wie erfolgreich man war. Es könnten aber auch noch andere Kriterien gelten wie: Habe ich andere abgedrängt oder habe ich mich selbst in Gefahr gebracht? Bin ich an meine Reserven gegangen oder habe ich nur das Nötigste gegeben? "Endlich seid ihr in der letzten Runde gewesen, habt teilweise Vollgas gegeben und wurdet von den Zuschauern, Mechanikern und Serviceleuten unterstützt. Es mussten Tests und Schulaufgaben geschrieben sowie Referate gehalten werden. Hier hat sich gezeigt, wer gut geplant und Ausdauer hat", erklärte Schley.

Die Schulleiterin dankte den Eltern, die zu Hause die Arbeit der Lehrer unterstützt hätten. Dank galt auch Klassenleiterin Maria Sommer. Man freue sich gemeinsam, dass aus den schüchternen Erstklässlern, die vor neun oder zehn Jahre in die Schule kamen, selbstbewusste Jugendliche geworden seien.

Nur nicht aufgeben


Bürgermeister Ludwig Biller stellte fest, dass die Schüler heute eine bedeutende Phase abgeschlossen hätten. Auch im neuen Lebensabschnitt werde es ums Lernen gehen. Er forderte die Jugendlichen auf, sich nicht entmutigen zu lasen, nicht aufzugeben und auf die eigenen Fähigkeiten zu vertrauen.

Jeder Schüler mache Höhen und Tiefen mit, stellte Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht fest. Er forderte die Entlassschüler auf, ihren eigenen Weg mit Leidenschaft und Freude zu gehen.

"Seit der 7. Klasse haben wir zusammen gesät und gepflanzt. Heute könnt ihr die Früchte ernten", sagte Klassenleiterin Maria Sommer. "Es ist nicht immer leicht gewesen, wir sind aber immer miteinander klargekommen."

Sie wünschte ihren Schülern, dass sie ihren Weg gehen und ihr Leben meistern. Die Jugendlichen dankten ihrerseits Rektorin Schley, Klassleiterin Sommer und Jugendsozialarbeiterin Maria Rübe-Herzinger mit kleinen Geschenken.
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