Mittelstandsunion besucht Autosattlerei
Motor mit Polster

Lothar Spranger (rechts) erfüllt seinen Kunden auch ungewöhnliche Wünsche - wie einen Alcantara-Bezug für die Motorabdeckung. Die Mittelstandsunion um Vorsitzenden Harald Gollwitzer (Dritter von links) besichtigte die Autosattlerei. Bild: bgm
Vermischtes
Weiherhammer
04.05.2016
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Die Motorabdeckung des Sechszylinder-Dieselmotors mit Alcantara beziehen? Über Sinn und Unsinn einer solchen Verschönerungsmaßnahme lässt sich sicherlich streiten, aber machbar ist das allemal.

Die Autosattlerei Spranger erfüllt ihren Kunden auch ausgefallene Sonderwünsche. Die Mittelstandsunion machte sich bei der Besichtigung des Unternehmens von Lothar Spranger ein Bild von den verschiedenen Geschäftsfeldern.

1995 machte sich der gelernte Autosattler-Meister selbstständig. Bereits ein Jahr später folgte der Neubau der Betriebsgebäude im Gewerbegebiet.

"Wir versuchen uns sehr breit aufzustellen", erklärte Spranger den CSU-Mittelständlern. Zum Hauptgeschäftsfeld habe sich die Bearbeitung und Bedruckung von Lkw-Planen entwickelt. Ladungssicherungsplanen mit speziellen Verstärkungen und Dekra-Zertifizierung halten die Ladung im Falle eines Unfalls auf der Transportfläche des Lastwagens.

70 bis 80 Prozent seiner Kunden seien Firmen, aber auch Privatleute nutzen die Dienstleistungen des Fachbetriebs. Sie fragen vor allem nach der Polsterei und suchen Hilfe bei der Restaurierung von Oldtimern. Auch individuelle Sonnenschutzanlagen fertigt Spranger zusammen mit seinen acht Mitarbeitern. Die Tätigkeit erfordere noch viel Handarbeit. Maschinen seien nur in geringem Umfang einsetzbar. "Man muss wirklich noch Gefühl haben", erklärt der Handwerksmeister.
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