Nachruf auf Inge Bauer aus Kaltenbrunn
Von Schicksalsschlägen geplagt

Vermischtes
Weiherhammer
26.09.2016
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Kaltenbrunn. "Als gute Mutter hat Inge Bauer die Familie zusammengehalten und sich ehrenamtlich im kirchlichen und sozialen Bereich engagiert." Pfarrer Adam Nieciecki sagte "Vergelt's Gott" beim Requiem, das er mit den Geistlichen Räten Franz Winklmann und Heribert Englhard zelebrierte.

35 Jahre war Bauer Caritas-Sammlerin, Pfarrbriefdruckerin und trug Mitsorge für den Kirchenschmuck. Fast ebenso lange gehörte sie der KAB an, davon von 1991 bis 1999 als Vorsitzende. Der Blumenteppich an Fronleichnam war der ehemaligen Pfarrgemeinderätin ein Herzensanliegen. Der Schmerz über den Heimgang von Sohn Winfried 1986 mit 18 Jahren hat sie lebenslang begleitet. Als 2015 auch noch Sohn Adolf starb, verlor sie zusehends an Lebensfreude. Allein ihr Glaube und das beständige Rosenkranzgebet gaben ihr Kraft, diese Schicksalsschläge auszuhalten. Dabei vertraute sie auf den Beistand der Muttergottes.

Seit Ende Mai blieb ihr Platz in der Kirche leer. Nach langem Klinikaufenthalt erfreute sie sich in häuslicher Geborgenheit einer Rundumpflege. "Inge Bauer, um die Ehemann Adolf und Sohn Roland trauern, hat bis zu ihrer Erkrankung täglich die Kirchentüre auf- und zugesperrt. Nun wird ihr Gott die Himmelstüre öffnen."
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